Wersterstede - Die Baskets Juniors TSG Westerstede grüßen nach einem überzeugenden Heimsieg als erster Tabellenführer der neuen Regionalliga-Saison. Weniger gut lief es für die TSG Westerstede II in ihrem Heimdebüt in der 2. Regionalliga.
Regionalliga
Zum Auftakt ließen die Talente aus Westerstede und Oldenburg vor allem offensiv gleich aufhorchen. In eigener Halle setzten sich die Baskets Juniors am Samstagabend mit 103:79 (50:32) gegen den MTV/BG Wolfenbüttel durch.„Es ist schön, mit einem Heimsieg in die neue Saison zu starten. Wir waren in der Defense sehr konzentriert und viele Spieler hatten einen guten Tag“, sagte Trainer Artur Gacaev. Ihm war es wichtig, dass sein Team in dieser Spielzeit mit einer besseren Heimbilanz punkten kann. In der Vorsaison gelangen den Baskets Juniors nur zwei Siege in eigener Halle.
Am Samstagabend aber zeigten die Gastgeber von Beginn an eine starke Leistung. „Wir sind gut reingekommen und haben schnell geführt und diese Führung immer weiter ausgebaut“, sagte Gacaev. Nach einem 26:20 nach den ersten zehn Minuten wuchs der Vorsprung bis zur Pause auf 50:32 an. „Wolfenbüttel hat aber nie aufgegeben und sich immer wieder auf zehn Punkte herangekämpft“, sagte der Juniors-Coach.
Erst im Schlussviertel zogen die Baskets Juniors entscheidend davon. Großen Anteil daran hatte der US-Amerikaner Carrington Wiggins. Der neue Guard erzielte 37 Punkte. „Carrington hat ein überragendes Spiel gemacht. Er hat nicht nur gut gescored, er hat uns in schwierigen Situationen immer wieder im Spiel gehalten“, lobte Gacaev seinen Zugang.
2. Regionalliga
Das junge Team der TSG Westerstede II zeigte vor allem in der ersten Halbzeit eine engagierte Leistung, musste sich in eigener Halle aber dennoch der BG Göttingen mit 70:76 (39:38) geschlagen geben. „Es war ein sehr chaotisches Spiel, viele unserer Jungs hatten nicht ihren besten Tag“, sagte TSG-Trainer Franjo Borchers.
Vor allem im ersten Durchgang war es ein offener Schlagabtausch. Die Ammerländer hatten Probleme in der Halbfeldoffense und leisteten sich zu viele Ballverluste. „Wir waren nur gut, wenn wir konzentriert verteidigt haben“, sagte Borchers. Aber selbst wenn das gelang, bremste die eigene Offensive die Eagles aus. Immer wieder ließen die Gastgeber leichte Punkte liegen. So nahmen die Ammerländer nur eine knappe 39:38-Führung mit in die Pause.
Die TSG startete schlecht mit erneuten Ballverlusten und einfachen Fehlern in Fastbreak-Situationen. Zudem machte sich nach dem Seitenwechsel die Erfahrung aufseiten der Göttinger bemerkbar. So drehten die Gäste die Partie und gingen mit einer 51:57-Führung in das Schlussviertel. Erst in den letzten zehn Minuten hatte Borchers mit Lazar Klaric, Bennett Spree, Colin Schröder, Rauf Amirbekov und Johann Helwig seine Topformation gefunden. „Das war am Ende leider schon zu spät“, sagte Borchers. Die Eagles kamen 28 Sekunden noch einmal auf drei Punkte heran, vergaben jedoch den Wurf. Mit dem Konter machte Göttingen den Sieg perfekt.
