Cleverns/Oldenburg - Den Spielern der SG Cleverns-Sandel ist die kräftezehrende Saison anzumerken. Immer wieder – vor allem in der zweiten Saisonhälfte – musste sie mit einem kleinen Kader ihre Spiele bestreiten mussten. Das war auch späten Mittwochabend gegen TuRa Oldenburg nicht anders. Dennoch setzte sich die SG gegen den Gastgeber aus der Regionsklasse mit 76:66 im Viertelfinale des Regionspokals durch und sorgte dafür, dass die Saison doch noch ein wenig länger dauert.

Zur ersten Viertelpause schienen die Jeverländer beim 27:17 auf Kurs zu sein. Im zweiten Viertel schlichen sich bei Cleverns jedoch immer wieder unerklärliche Fehler ein. Zur Halbzeit war die Führung auf vier Punkte geschrumpft. „Ich weiß nicht, ob die Jungs sich nach dem Start schon zu sicher gefühlt haben, aber wir haben uns mal wieder dem Niveau eines Gegners angepasst“, monierte der verletzte Spielertrainer Janik Schulze.

Trotz einer miserablen Freiwurfquote schaffte es Cleverns, bis zur Mitte des vierten Viertels mit einem 9:0-Lauf für klare Verhältnisse zu sorgen, zog auf 14 Punkte davon und brachte das Spiel mehr oder weniger sicher über die Zeit. Topscorer der Partie war Center Christian Kamen, der mit 28 Punkten und unzähligen Rebounds von Oldenburg nicht zu stoppen war. Auch wenn er mit einer besseren Ausbeute an der Freiwurflinie locker 40 Punkte hätte machen können. „Dass wir 51 Freiwürfe zugesprochen bekommen haben, macht schon deutlich, dass wir unter dem Korb dominiert haben“, zog Schulze nach dem Spiel Bilanz.

Die weiteren Viertelfinalpartien stehen noch aus und erst Ende März wird feststehen, auf wen Cleverns im April im Halbfinale trifft.