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Baskets feiern knappen Heimsieg Große Oldenburger Jungs besiegen Bamberg

Oldenburg - Die Duelle der großen Jungs gingen an die Gastgeber – und dann auch das ganze Spiel: Die EWE Baskets Oldenburg haben das derzeit stark aufspielende Team von Brose Bamberg mit 100:99 (50:45) besiegt. Grundlage waren gute Leistungen der Center Rasid Mahalbasic und Martin Breunig sowie von Tomislav Gabric. Das Trio erzielte nicht nur 41 Punkte, sondern hielt auch seine Gegenüber David Kravish und Shevon Thompson in Schach. Wichtiger Antreiber und bester Werfer war aber einmal mehr Kapitän Rickey Paulding mit 26 Zählern.

Bamberger Rotation

Ein Erfolgsrezept der Baskets ist, dass Trainer Mladen Drijencic eine tiefe Bank zur Verfügung hat und er die Spielzeit ohne Leistungseinbußen auf viele Schultern verteilen kann. Bambergs Coach Johan Roijakkers machte genau das im ersten Viertel lehrbuchmäßig: Er setzte zehn Spieler jeweils zwischen 4:28 und 5:32

Oldenburg - Bamberg 100:99 (50:45)

Oldenburg Paulding 26 Punkte/5 Dreier, Mahalbasic 15, Gabric 14/4, Breunig 12, Pressey 10/2, Schwethelm 9/3, Herrera 8/1, Hobbs 6/2, Hornsby, Tadda. Bamberg Sengfelder 15, Ogbe 13/1, Hundt 12/3, Fieler 11/1, Hall 10/2, Kravish 10, Lockhart 9/3, Thompson 9, Larson 5/1, Grüttner 3/1, Plescher 2, Seric. Rebounds 30/37. Assists 26/25.Dreierquote 59 Prozent/50 Prozent.

Minuten ein, davon punkteten acht Akteure. Am gefährlichsten war hier noch Thompson, der seinen Größenvorteil gegen Breunig mehrmals nutzte, danach aber unauffällig wurde. Ein ausgeglichenes Viertel endete mit 25:23.

Oldenburger Vorteile

Doch auch Drijencic rotierte ordentlich durch und schaffte es, mehrfach „mismatches“ herzustellen. Gabric und Breunig hatten leichtes Spiel und steuerten einige Zähler zur zwischenzeitlichen 48:38-Führung (18. Minute) bei. Bambergs Christian Sengfelder lief dann jedoch heiß und brachte Bamberg etwas wieder heran.

Baskets-Dreierreigen

Und auch nach der Pause sorgte vor allem Sengfelder dafür, dass Bamberg auf 57:58 (26.) aufschloss. Bei den Oldenburgern stockte der offensive Schwung, es fehlten die Ideen. Doch dann war auf einmal Paulding da, der innerhalb von 15 Sekunden zwei Dreier zum 64:57 verwandelte. Hilfe kam dabei von Phil Pressey, der jüngst Vater geworden war und mit einem Steal den Paulding’schen Doppelschlag bereitete. Philipp Schwethelm stimmte fröhlich in den Oldenburger Dreierreigen ein – zum 70:60 (28.) und 76:66 (30.). Kenneth Ogbe hielt die Bamberger aber weiter im Spiel – mit 69:76 ging’s ins Schlussviertel.

Pauldings Meilenstein

Wenig überraschend entwickelte sich ein hitziger Schlagabtausch im Schlussviertel, in dem die Baskets die knappe Führung verteidigten, aber nicht ausbauten. Paulding netzte zwei Minuten vor Schluss mit seinem 1000. Bundesliga-Dreier zum 93:87 – und hielt die Baskets so auf der Siegerstraße. Bamberg machte noch einmal richtig Druck – doch mit Glück siegten die Baskets 100:99.

Mathias Freese
Mathias Freese Sportredaktion
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