Oldenburg - Die EWE Baskets Oldenburg haben gegen die BG Göttingen noch einmal ernst gemacht und sich in Playoff-Laune gespielt. Im Nachholspiel in der Basketball-Bundesliga setzte sich die Mannschaft von Trainer Mladen Drijencic am Dienstagabend souverän mit 98:77 (54:43) gegen die Südniedersachsen durch und schließt die Hauptrunde damit als Tabellendritter ab. Dank des Heimerfolgs treffen die Oldenburger nun im Viertelfinale auf RP Ulm (Platz 6). Bester Werfer bei den Hausherren war Keith Hornsby mit 25 Punkten.
1. Spieltag Mittwoch, 19. Mai Ludwigsburg - Bamberg, München - Crailsheim.Donnerstag, 20. MaiBerlin - Hamburg, Oldenburg - Ulm.
2. Spieltag
Freitag, 21. Mai München - Crailsheim, Ludwigsburg - Bamberg.Samstag, 22. MaiOldenburg - Ulm, Berlin - Hamburg.
3. Spieltag
Sonntag, 23. Mai Bamberg - Ludwigsburg, Crailsheim - München.Montag, 24. MaiHamburg - Berlin, Ulm - Oldenburg.
4. Spieltag (falls nötig)
Dienstag, 25. MaiCrailsheim - München, Bamberg - Ludwigsburg.Mittwoch, 26. MaiUlm - Oldenburg, Hamburg - Berlin. 5. Spieltag (falls nötig)
Donnerstag, 27. MaiMünchen - Crailsheim, Ludwigsburg - Bamberg.Freitag, 28. MaiBerlin - Hamburg, Oldenburg - Ulm.
Der Playoff-Gegner
Auf die Ulmer trafen die Baskets in ihrer langen Playoff-Geschichte dreimal. Die Bilanz spricht für die Oldenburger. Zweimal ging die Serie, die im Modus Best-of-Five (drei Siege sind fürs Weiterkommen nötig) gespielt wird, an die Baskets, einmal an Ulm. In der Saison 2012/13 trafen beide Teams im Halbfinale aufeinander. Die Serie entschieden die Oldenburger mit 3:2 für sich. Im Finale war Brose Bamberg beim 0:3 dann zu stark.
In der Spielzeit 2015/16 war für Oldenburg hingegen schon in der ersten Playoff-Runde Endstation. Im Viertelfinale setzten sich die Baden-Württemberger mit 3:1 durch.
Ein Jahr später (Saison 2016/17) hieß der Gegner im Halbfinale erneut Ulm. Wieder ging die Serie mit 3:2 an die Baskets. Und wieder lautete der Finalgegner Bamberg, und wieder setzten sich die Oberfranken mit 3:0 durch – täglich grüßt das Murmeltier.
1. Spieltag Mittwoch, 19. Mai Ludwigsburg - Bamberg, München - Crailsheim.Donnerstag, 20. MaiBerlin - Hamburg, Oldenburg - Ulm.
2. Spieltag
Freitag, 21. Mai München - Crailsheim, Ludwigsburg - Bamberg.Samstag, 22. MaiOldenburg - Ulm, Berlin - Hamburg.
3. Spieltag
Sonntag, 23. Mai Bamberg - Ludwigsburg, Crailsheim - München.Montag, 24. MaiHamburg - Berlin, Ulm - Oldenburg.
4. Spieltag (falls nötig)
Dienstag, 25. MaiCrailsheim - München, Bamberg - Ludwigsburg.Mittwoch, 26. MaiUlm - Oldenburg, Hamburg - Berlin. 5. Spieltag (falls nötig)
Donnerstag, 27. MaiMünchen - Crailsheim, Ludwigsburg - Bamberg.Freitag, 28. MaiBerlin - Hamburg, Oldenburg - Ulm.
Die Bilanz gegen Ulm in dieser Saison ist indes ausgeglichen. Am 9. Spieltag setzten sich die Oldenburger in Ulm knapp mit 89:86 durch, im Rückspiel in Oldenburg kassierten die Baskets hingegen eine deutliche 75:93-Pleite. Einen Favoriten für das anstehende Viertelfinale auszumachen ist daher schwer – auch weil die Ulmer in den letzten neun Spielen der Hauptrunde neun Siege eingefahren haben und somit gut in Form sind. Doch in den Playoffs sind mindestens drei Spiele auf einem hohen Level zu absolvieren – und bekanntlich hat so eine K.o.-Runde immer seine eigenen Gesetzte.
Das Göttingen-Spiel
Die ersten Punkte gehörten Göttingen, doch danach nahm der Baskets-Express mächtig Fahrt auf. Nach drei Minuten führten die Hausherren mit 10:3. Die Südniedersachsen steckten aber nicht auf und spielten munter mit, doch weil Oldenburg einen Sahnetag in der Offensive erwischte, blieben die Gastgeber tonangebend. Das erste Viertel ging mit 33:25 an die Baskets. Nach der kurzen Pause blieben die Oldenburger weiter auf dem Gaspedal. In einer temporeichen Partie zogen die Baskets langsam, aber sicher, davon. Zur Halbzeit führte das Drijencic-Team mit 54:43.
Nach dem Seitenwechsel sank die Wurfquote der Baskets zwar etwas, dennoch ließen die Hausherren den Ball weiter gut laufen und nutzten ihre Chancen. Nachdem Oldenburg zum Ende des dritten Viertels 77:64 führte, stemmte sich Göttingen im Schlussviertel gegen die Niederlage, doch der Erfolg war den Baskets nicht mehr zu nehmen.
