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Zittersieg bei Pokal-Generalprobe Baskets Oldenburg schlagen Ludwigsburg 75:71

Kampfbetonte Partie: Oldenburgs Trey Drechsel (links) gegen den Ludwigsburger Jhonathan Dunn

Kampfbetonte Partie: Oldenburgs Trey Drechsel (links) gegen den Ludwigsburger Jhonathan Dunn

Imago/Buerke

Oldenburg - Generalprobe gelungen: Ohne Kapitän Max DiLeo (blieb angeschlagen in Oldenburg) zitterten sich die EWE Baskets Oldenburg am Samstagabend bei den Riesen Ludwigsburg zum Sieg. Vor 4000 Zuschauern feierte das Team von Trainer Pedro Calles drei Wochen vor dem Pokal-Halbfinal-Kracher in Oldenburg einen umkämpften 75:71 (26:36)-Auswärtssieg.

Danach sah es nach der ersten Halbzeit allerdings nicht aus. Die Gäste fanden schwer in die Partie und sahen schon wie der sichere Verlierer aus. Doch die Baskets zeigten Moral und drehten nach dem Seitenwechsel die Partie zu ihren Gunsten. Bester Oldenburger Werfer war Alen Pjanic mit 18 Punkten.

Oldenburg kommt nicht in Fahrt

Die Gastgeber begannen wie erwartet sehr druckvoll in der Verteidigung und gaben den Oldenburgern in der Offensive wenig Räume. Da aber auch die Baskets eng an ihren Männern waren, fiel die Punkteausbeute im ersten Viertel dementsprechend mager aus und auch die Wurfquote war auf beiden Seiten ausbaufähig. Positiv: Die Gäste verteilten in den ersten zehn Minuten schon sechs Assists. Dennoch gingen die Riesen mit einer Ein-Punkt-Führung in den zweiten Abschnitt (17:16).

Nach der kurzen Viertelpause kam das Team von Trainer Josh King langsam ins Rollen. Die Ludwigsburger setzten sich erstmals auf zehn Zähler ab (28:18). Bei den Baskets lief in der Anfangsphase des zweiten Abschnittes hingegen nicht viel zusammen. Die Gäste leisteten sich bis zur Pause schon zehn Ballverluste (Lundwigsburg drei Turnover). Dazu kontrollierten die Hausherren die offensiven Bretter.

Oldenburg kam auch im weiteren Verlauf einfach nicht in die Gänge. Offensiv gelang dem Calles-Team im zweiten Viertel sehr wenig. Lange standen die Gäste in den zweiten zehn Minuten bei nur zwei Punkten – der Ludwigsburger Vorsprung betrug zeitweise 18 Zähler. Letztlich erzielte Oldenburg zum Ende des Abschnitts noch zehn Punkte. Die Ludwigsburger kamen ihrerseits auf 19 Zähler und führten zur Halbzeitpause mit 36:26.

Oldenburg zeigt Moral

Auch nach der Pause blieben die Riesen zunächst am Drücker. Die Oldenburger waren am offensiven Brett kaum existent – eigentlich eine Stärke der Baskets im bisherigen Saisonverlauf. In Baden-Württemberg holten die Oldenburger in 40 Minuten nur sechs Offensiv-Rebounds (Ludwigsburg 11), dafür aber 33 Defensiv-Abpraller (Ludwigsburg 24).

Doch die Gäste zeigten Moral und starteten Mitte des dritten Viertels einen 13:0-Lauf und kamen plötzlich auf drei Punkte heran (41:45) – das Calles-Team war wieder im Spiel. Zu Beginn des Schlussviertels lagen die Baskets noch mit fünf Zählern hinten (47:52).

In den letzten zehn Minuten blieb Oldenburg dran. Alles lief aus Baskets-Sicht wieder auf eine spannende Schlussphase hinaus – und so kam es auch. Knapp drei Minuten vor dem Ende schafften die Schützlinge von Calles den Ausgleich (69:69). In den Schlusssekunden hatten die Hausherren beim Stand von 72:71 für die Gäste den Sieg in der eigenen Hand, vertendelten aber fahrlässig den letzten Angriff. Oldenburg jubelte über die knappe, aber erfolgreiche Generalprobe. Ludwigsburg schaute hingegen ratlos in die Röhre.

Niklas Benter
Niklas Benter Sportredaktion
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