Großensiel - In der Früh regnete es am Sonnabend zwar Katzen und Hunde, doch als für die zwölf Segler und ihre beiden Begleitboote der Sportboothafengemeinschaft in Großensiel Punkt 10.30 Uhr an Tonne 67 der Startschuss zur 32. Nordenhamer Regatta fiel, lachte die Sonne vom Himmel. Ideales Segelwetter war es zunächst dennoch nicht, denn der Wind blies nur schwach.

Die gut 40 Teilnehmer der Regatta machten das Beste draus. An der Kehre in Bremerhaven stoppte sie an der Geeste, legten sich in die Sonne, tranken Kaffee. „Anderthalb Stunden lang vertrieben wir uns die Zeit, dann kam endlich eine anständige Brise auf und wir starteten die Rückfahrt,“ erzählte Regattawart Roland Veit.

Nach Zieleinlauf im Großensieler Sportboothafen wurde der Grill angefeuert und mit Bier auf einen gelungenen Regatta-Tag angestoßen. „Es war wunderbar,“ zog Veit Bilanz. Er habe nur zufriedene Gesichter gesehen, nichts sei kaputt gegangen. „Es hat richtig Spaß gemacht. Es waren zwei spannende Rennen,“ bestätigte im Vorfeld der Siegerehrung auch der Vorsitzende der Nordenhamer Sportbootgemeinschaft, Stefan Schreiber. Und er dankte Veit und seinen Helfern für die gut organisierte Regatta, die seit Eröffnung des Sportboothafens im Jahr 1983 inzwischen längst zur Tradition geworden ist.

Im Ergebnis des diesjährigen Wettstreits hatte Steuermann Manfred Heyen (SVN) auf seiner „Daddeltwo“ mit einer Gesamtzeit von 1:43,43 Stunden die Nase vorn. Da Schiffe von der Bauart her unterschiedlich schnell sind, gibt es eine parallele Bewertung, in der dieser Zeitvorteil durch einen Rechenfaktor ausgeglichen wird. Erster nach dieser „berechneten Zeit“ wurde Hauke Curth (WSV) mit „Waterküken“. Den Frauenpreis erfuhr sich Mela Ricker (WHK/ SBN) mit ihrem Segler „Tabasco“.