Oldenburg - Zum Ende der vergangenen Spielzeit sorgte BW Bümmerstede zweimal für ein dickes Ausrufezeichen. Erst wurde Timo Ehle als Sportlicher Leiter für die nun startende Saison geholt, der dann den Posten mit Trainer Rene Heintze tauschte. Dann riefen Bastian Darsow und Thorben Schiborowski eine Unternehmensgesellschaft (UG) ins Leben, die die erste Männermannschaft unterstützen will.
Seitdem wird natürlich über die finanziellen Möglichkeiten der Blau-Weißen spekuliert. „Die UG soll das Umfeld er ersten Mannschaft verbessern. Wir freuen uns darüber, dass sich die Verantwortlichen in anderen Vereinen so viele Gedanken über uns machen“, muss Heintze schmunzeln, wenn er die Gerüchte darüber hört, sein Verein würde Spieler fürstlich entlohnen. Immerhin wechselten mit Daniel Isailovic, Slavisa Ristanovic und Kevin Binder drei Spieler von Kickers Wahnbek an den Dwaschweg. Alle drei gehörten aber zuletzt nicht mehr zur Startformation des Landesliga-Aufsteigers. Darüber hinaus hält sich Fluktuation bei BWB in Grenzen. „Bei uns bekommen nur die beiden Trainer Geld“, stellt Heintze klar. Ehles Assistent ist Isailovic.
Sportlich sieht Heintze das Team vor dem Saisonstart gut aufgestellt. „Timo ist schon ein Trumpf für uns. Er ist für mich der beste Fußballtrainer in Oldenburg“, sagt Heintze und fügt hinzu: „Er will erfolgreich sein – wir wollen erfolgreich sein. Trotzdem müssen wir nicht sofort aufsteigen. Da setzen wir uns auch nicht unter Druck“, dämpft Heintze allzu große Erwartungen im Umfeld.
Nach Heintzes Auffassung ist die Kreisliga so ausgeglichen, dass sich keine Mannschaft von Anfang an auf dem ersten Platz festsetzen wird. Eine Achterbahnfahrt wie in der vergangenen Saison wollen Ehle und er aber vermeiden. Da startete BWB mit sieben Punkten aus drei Spielen und stürzte dann mit einer Serie von acht Niederlagen in Folge auf den vorletzten Platz ab.
Erst im Frühjahr fing sich die Mannschaft wieder und schaffte am Ende mit Rang neun noch einen einstelligen Tabellenplatz. Erster Gegner der Bümmersteder ist an diesem Sonnabend (16 Uhr, Sportplatz Dwaschweg) Aufsteiger TuS Wahnbek.
