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NWZonline.de Sport

Kaum noch Hoffnung für Nürnberg und Hannover

06.05.2019

Berlin Dennis Aogo glitt nur ein müdes „Nein“ über die Lippen. Die Spitzenteams der 2. Fußball-Bundesliga schaue er sich noch nicht genauer an, um sich ein Bild vom möglichen Gegner der Relegation zu machen, verriet der Profi des VfB Stuttgart nach dem 1:3 (0:2) seines Teams in Berlin bei Hertha BSC.

Dabei würde es für Aogo und den VfB Sinn machen, einen Blick auf den SC Paderborn, Union Berlin oder den Hamburger SV zu werfen. Die Schwaben steuern wie kein zweites Team auf die Abstiegsrelegation der Fußball-Bundesliga zu, die am 23. Mai zunächst auf dem Platz des Bundesliga-16. und vier Tage später beim Tabellendritten der 2. Liga ausgetragen wird.

Fünf Zähler Vorsprung hat der VfB (24) auf den Tabellen-17. Nürnberg (19) und gar sechs Punkte trennen die Schwaben von Schlusslicht Hannover 96 (18). Das sollte bei zwei ausstehenden Spielen reichen. Auch nach oben ist für den VfB nichts mehr drin. Sieben Punkte hat die Mannschaft von Interimstrainer Nico Willig Rückstand zu Rang 15 mit Schalke 04.

Bei Hannover wollte man sich trotz der ausweglosen Lage aber noch nicht abschreiben. Die zeitweise respektable Vorstellung beim 1:3 bei Rekordmeister Bayern München machte den 96ern wieder ein bisschen Mut. „Jeder weiß, dass es schwierig wird, den Relegationsplatz noch zu erreichen, aber wir schauen auf uns und müssen die nächsten Spiele gewinnen, dafür werden wir alles geben“, meinte Verteidiger Miiko Albornoz.

Für Hannover wäre es in der Clubgeschichte der sechste Abstieg aus dem Oberhaus. Der sportliche Niedergang wurde allerdings lange auch vom internen Streit um die Zukunftsausrichtung des Clubs begleitet. Dem bereits neunten Abstieg blickt derweil der 1. FC Nürnberg entgegen, so oft musste noch keine andere Mannschaft aus dem Oberhaus des deutschen Fußballs Abschied nehmen.

Nach der zeitweise ansehnlichen Leistung beim 0:2 in Wolfsburg wollte aber auch keiner der Club-Spieler die Flinte ins Korn werfen. „Noch ist es möglich, wir werden uns reinhauen und glauben daran“, sagte Kapitän Hanno Behrens. Und Abwehrspieler Lukas Mühl meinte: „Wir haben noch zwei Spiele, die müssen wir beide gewinnen. Uns stehen zwei Endspiele bevor.“

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