• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Sport

So schlägt ein Aufsteiger den Titelanwärter

02.09.2019

Berlin In dieser Verfassung dürften die Schnell-Lerner des 1. FC Union noch öfter zum Favoritenschreck werden. Angetrieben von einer beeindruckenden Kulisse im kleinen, aber feinen Stadion „An der Alten Försterei“ machten die Eisernen das, wofür sie stehen: Fußballspielen mit großer Leidenschaft, viel Herz und unbändigem Willen. „Wir sind bereit zu investieren, hier ist ein Team am Arbeiten“, erklärte der Trainer der Berliner, Urs Fischer: „Wir waren eklig.“

Der Jubel der Fans wollte nach dem 3:1 am Samstag gegen den Titelanwärter Borussia Dortmund nicht enden. Immer wieder hallten Freudenschreie durch das Stadion mit 22 012 Zuschauern. „Es war ein Schlüsselspiel, das uns gezeigt hat, dass wir angekommen sind“, sagte der Ex-Dortmunder Neven Subotic: „Heute haben wir gezeigt, wenn Dortmund oder andere Vereine auf dem Niveau kommen, dann werden wir denen nichts schenken.“

Aus dem bitteren 0:4 am ersten Spieltag daheim gegen den aktuellen neuen Tabellenführer RB Leipzig hatten Fischer und seine Spieler die richtigen Schlüsse gezogen. Mutig, aber nicht verwegen stellten sich die Berliner, bei denen der gebürtige Wilhelmshavener Sebastian Polter nicht zum Einsatz kam, der hochkarätigen Dortmunder Mannschaft entgegen. Getreu dem Motto: Mentalität schlägt Qualität. „Man hat heute auch gesehen, dass die Berliner den noch größeren Willen hatten“, attestierte BVB-Nationalspieler Julian Brandt den Hausherren, von denen manch einer die packenden 90 Minuten plus nervenzehrende sieben Minuten Nachspielzeit unmittelbar nach dem Abpfiff noch immer nicht richtig verarbeitet hatte.

Allen voran der Matchwinner: Marius Bülter. So richtig könne er sich an die Emotionen nach seinem ersten Tor in der 22. Minute gar nicht erinnern. Vor gut einem Jahr spielte der mittlerweile 26-Jährige noch für den SV Rödinghausen in der Regionalliga. „Es ist schwer zu realisieren“, betonte Bülter, der mit seinem zweiten Treffer in der 50. Minute für die Vorentscheidung gesorgt hatte. Danach gelang Sebastian Andersson (75.) das 3:1 – der erste Sieg der Köpenicker in der Fußball-Bundesliga war damit perfekt. Zwischenzeitlich hatte Paco Alcácer (25.) für den BVB ausgeglichen.

„Unterm Strich war das einfach viel zu wenig“, meinte Dortmunds Nationalspieler Julian Weigl. Selbst wenn in den verletzten Axel Witsel und Thorgan Hazard bei den Gästen zwei Spitzenkräfte fehlten, ist ein Titelanwärter zu einer anderen Leistung imstande. „Wir glauben manchmal, dass man allein mit unserer Qualität solche Spiele gewinnen kann. Das muss aufhören“, forderte BVB-Kapitän Marco Reus.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.