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NWZonline.de Sport

Viel Spannung, wenig Qualität?

17.10.2019

Berlin Ein Titelkampf im XXL-Format, wie er sich derzeit in der Bundesliga andeutet, schmeckt Max Eberl prächtig. Natürlich vor allem, weil der Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach gerade als Tabellenführer an der Spitze der Nahrungskette steht. Aber da ist noch mehr. Die besten Sieben innerhalb von zwei Punkten, Bayern München nur auf Rang drei: Jahrelang lechzten Fans und weniger finanzstarke Vereine nach derart viel Spannung und der Chance auf die Schale – doch im selben Moment macht sich bei anderen ein flaues Gefühl im Magen breit.

Eberl aber findet es super. „Jetzt haben wir sechs, sieben, acht Mannschaften, die sehr eng zusammen sind. Das bleibt auch so, denke ich“, sagte Eberl der „Sport Bild“: „Dadurch steigt die Chance, dass andere Mannschaften dem FC Bayern gefährlich werden. Die Bayern müssen sich diesmal nicht nur auf einen Verein konzentrieren, der angreift, sondern vielleicht auf mehrere.“ Im Rudel sollen sie sich auf Bayern stürzen, damit am Schluss einer als Meister durchkommt. Das klingt reizvoll, ist aber nicht ganz zu Ende gedacht.

Denn in England, mit seiner Premier League und den sogenannten „Big Six“ über Jahre ein Musterbeispiel für einen hochklassigen Meisterkampf mit vielen starken Kandidaten, hat sich der Wind gedreht. Der FC Liverpool und Manchester City sind den anderen Vier (Tottenham Hotspur, FC Arsenal, FC Chelsea und Manchester United) enteilt, sie suchen sich ihre Gegner auf Augenhöhe in der Champions League, wo auch die Bundesligisten gerne eine große Rolle spielen würden, es aber in den vergangenen Jahren nicht taten.

So wirbt Peter Bosz, Trainer vom Siebten Bayer Leverkusen, für eine starke und kompakte Spitze: „Bayern wird sich wieder absetzen. Sie haben die höchste Qualität. Und es ist auch wichtig für die Liga, dass es eine oder zwei Top-Mannschaften gibt. Die können international in der Spitze mithalten.“ Eberl sieht es etwas anders: „Oft heißt es, dass die Qualität fehlt, wenn viele Mannschaften auf Augenhöhe sind. In der Champions League zeigt sich aber jetzt, dass die Qualität der deutschen Mannschaften hoch ist.“

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