BERNE - Seit Donnerstag haben die Helfer des Reitvereins Sturmvogel in Berne keine ruhige Minute mehr: Beim Himmelfahrtsturnier liegen 1500 Nennungen vor.
Auf dem Vorplatz stehen die Autos mit den Pferdeanhängern dicht an dicht. In der großen Halle liegt die Konzentration der Reiter in der Luft. Gerade werden die jungen Pferde geprüft. Auf dem Vorplatz warten indes schon die nächsten Reiter auf ihren großen Moment. Mancher gewinnt an diesem Tag seine erste Schleife.
Alte Fotos erinnern
„Gestern wurden hier in zwei Hallen und auf dem Platz bis zu drei Prüfungen gleichzeitig geritten“, erklärt Susanne Uhlhorn, Sprecherin des Vereins. Sportler aus dem ganzen Oldenburger Reiterverband waren vor Ort. „Für unseren Verein ist das eine riesige logistische Aufgabe“, erzählt Uhlhorn. „60 Vereinsmitglieder packen mit an.“
In der Cafeteria trafen sich derweil die sogenannten 60 Plus-Mitglieder und erinnerten an vergangene Zeiten. „Rudi Schmidt hat viele Fotoalben mitgebracht“, erzählt Uhlhorn.
Auch am heutigen Sonnabend wird auf den Plätzen viel Betrieb sein. Ab 13 Uhr treten sechs Mannschaften zum Dressurwettbewerb Klasse E an. Das traditionelle Ponyrennen beginnt um 12.30 Uhr auf dem Springplatz.
Gesprächsthema auch an diesem Tag wird sicher auch die mögliche Qualifikation von Vereinsmitglied Hendrik Sosath bei der Derby in Hamburg sein. Schon am Freitag wurden ihm hierfür viele Daumen in Berne gedrückt.
