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Rassegeflügelschau Pokal für die „Höhenflieger“

Gabriele Bode

BERNE - Bevor am Wochenende die Geflügelschau in Berne ihre Türen für die Besucher öffnete, nahmen die Preisrichter die Tiere genau unter die Lupe. Aus Lohne und Weener waren Markus Kollhoff, Karl-Ludwig Meyer, Reent Reents und Bernhard Ruholl dazu extra angereist. „Preisrichter kann man erst werden, wenn man selber jahrelang erfolgreich in der Zucht tätig war“, erklärte Bernhard Ruholl.

Wiesner stellt bestes Tier

Rund sieben Stunden brauchten die Richter, bis alle 235 Tiere bewertet waren. Von Lauf-, Büffelkopf- und Mandarinenten über Rothalsgänse, die vielen verschiedenen Hühnerrassen wie Sussex, Welsumer und New Hampshire bis hin zu verschiedenen Taubenarten reicht die bunte Palette in der Aula der Comenius-Schule bei der 59. Ausstellung des Stedinger Rassegeflügelvereins.

Die Wahl für die besten Tiere war gewiss nicht leicht. Egon Mönnich konnte mit seinen Bantam den Zuchtpreis sowie den Rolf-Ahrens-Gedächtnis-Pokal genauso wie den Dieter-Gottschenkis-Gedächtnis-Pokal mit nach Hause nehmen.

Den Siegfried-Wyludda-Gedächtnispokal errang Heinke Steenken mit seinen Memeler Hochfliegern. Bei der Jugend gewannen der elfjährige Ruben Schlüter mit Amrocks sowie Finn und Lea Fast mit ihren Siamesischen Zwerg-Seidenhühnern Ehrenpreise. Das beste Tier der Schau hatte Rainer Wiesner. Gleich zwei Taubenzuchtpokale und einen Leistungspreis gab es für Lars Steenken.

Am Sonnabend und Sonntag strömten dann die Besucher herbei, um sich zu informieren, zu kaufen oder einfach nur in geselliger Runde einen Kaffee zu trinken. Eine große Tombola gehörte genauso zum Begleitprogramm wie das Knobeln um Mettwürste oder Forellen, die Sammlung mit Geflügelbriefmarken von Reinhard Wieker und eine Kinderecke. Bürgermeister Franz Bittner war als Schirmherr für die Eröffnung der Veranstaltung zuständig.

Neue Mitglieder begrüßt

„Nachwuchssorgen muss sich der Verein zum Glück momentan nicht machen“, freute sich Schriftführer und Jugendleiter Lars Steenken. Vielleicht ist die Hühnerhaltung mit dazugehöriger AG an der Grundschule mit ein Grund dafür, dass in Berne viele Kinder zur Geflügelzucht und somit auch in den Verein finden.

Aber auch bei den Erwachsenen stellte Steenken erfreut ein zunehmendes Interesse an der Geflügelhaltung fest. „Die Menschen wollen wieder wissen, wo ihre Eier herkommen“, vermutet der Züchter und konnte bereits am frühen Sonntagnachmittag sieben neue Vereinsbeitritte verzeichnen.

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