BERNE/RASTED - Beim „Sturmvogel“ gab es rundum zufriedene Gesichter. Reiter und Pferde zeigten sich in Bestform.

von Hauke Fooken

BERNE/RASTEDE - Mächtig viel Respekt erworben haben sich die Reiter des Berner Reit- und Fahrvereins „Sturmvogel“ beim 58. Landesturnier in Rastede. Dass der Name „Sturmvogel“ immer wieder auf dem Schlossplatz erklang, dafür sorgte in erster Linie die Familie Sosath. So war es Gerd Sosath, der sich im S-Springen auf „Catoki“ den Großen Preis von Rastede sicherte. Seine Tochter Janne eroberte auf „Lordanos“ beim Jugend-Springen die Silbermedaille.

Völlig überraschend landeten die „Sturmvogel“-Reiterinnen Denise Wilkens (auf „Power of Love“), Silke Bober („Picardo“), Johanne Logemann („Carlos“) und Ira von Oesen („Warlena“) in der Mannschafts-Dressur auf Platz zwei. Bereits am vergangenen Donnerstag konnte sich das Team von Mannschaftsführerin Claudia Logemann gemeinsam mit elf weiteren Mannschaften für das Finale qualifizieren. Am Sonntag mussten sich die Berner vor großem Publikum nur der Equipe des Reitvereins Höven geschlagen geben.

Damit nicht genug: Bei den Pony-Zweispännern wurde „Sturmvogel“-Kutscher Stefan Ostermann Dritter; und auch die Pony-Spielemannschaft konnte sich über einen fünften Platz freuen.

„Das hat es noch nicht gegeben. Die Ergebnisse sind aus Berner Sicht hervorragend“, kommentierte ein hoch zufriedener Dieter Logemann, Vorsitzender des „Sturmvogel“, das gute Abschneiden seiner Reiterinnen und Reiter.

Auch der zweite Berner Reitverein, der RV Bettingbühren, war beim Landesturnier am Start. Allerdings landeten Anja Raffel-Schwepe und Insa Spilker in ihren jeweiligen Disziplinen nicht auf dem Siegertreppchen. Dafür sind in der Zeit vom 11. bis 13. August die Augen der Region auf Bettingbühren gerichtet. Dann findet dort das große Pferdefestival statt.