BERNE - Die bestens präparierte Querfeldeinstrecke bekam viel Lob von allen Seiten. Der Gastgeber war in den 35 Prüfungen sehr erfolgreich.

Um es gleich vorweg zu nehmen, in die Turniergeschichte des Stedinger Reit und Fahrvereins „Sturmvogel“ Berne geht das diesjährige Himmelfahrtsturnier als besonders gelungenes Turnier mit hervorragenden sportlichen Ereignissen und Ergebnissen ein. Vor großer Kulisse, viele Zuschauer waren auf das Gelände am Marktham, galoppierten die Vielseitigkeitsreiter durch die herrlich präparierte Querfeldeinstrecke. Parcoursdesigner Folkert Jüchter und das Team des Berner Reitvereins hatten nichts dem Zufall überlassen und die Strecke in einen Zustand versetzt, der überall große Anerkennung und Respekt bekam.

Der monatelange Arbeitseinsatz hat sich aus Berner Sicht mehr als gelobt. Mairin Tönjes gewann auf ihrem Pferd „Carpe Diem“ die A-Vielseitigkeit. Nach einer souveränen Dressurvorstellung, die von den Richtern mit einer 8,2 belohnt wurde und einem 0-Fehler-Ritt im A-Parcours, meisterte die Bernerin den Kurs optimal. Ebenso erfolgreich ging die Ganderkeseerin Svenja Hempel an den Start. Die beiden jungen Damen teilten sich den ersten Platz. Svenja Hempel, bereits Landesmeisterin der Vielseitigkeit lobte die Berner Strecke: „Auf dem Platz muss man die Pferde mehr annehmen und im hinteren Bereich kann man gut galoppieren, um wieder Zeit zu gewinnen, das ist super verteilt", erklärte sie. In dem Starterfeld tummelte sich übrigens auch die erfolgreiche Vielseitigkeitsreiterin und Landestrainer Weser-Ems Ina Tapken. Sie stellte ein junges Pferd vor, das sie für die bekannte Sängerin Sarah Connor reitet. Gleichzeitig sichtete sie in Berne Nachwuchsreiter für die „Goldene Schärpe“ in Seelitz

(Sachsen).

Als großes Talent empfiehlt sich Neele Weitz (Berne). Sie siegte auf „Khyrah“ in der E-Vielseitigkeit. Neele Weitz konnte sich bereits auf dem Turnier in Löningen auf einen hervorragenden siebten Platz reiten. Das war gleichzeitig ihre Fahrkarte für die Deutschen Meisterschaft in der Vielseitigkeit. Damit aber nicht genug, die Berner wollten an diesem Tag das Zepter nicht aus der Hand geben. Im Gelände-Reiterwettbewerb siegte Marianna Uhlhorn auf „T Gold‘n Hamrik‘s Mystery mit einer Stilnote von 7.70. Richter Dierk Wardenburg, Kommissionsbeauftragter und damit oberstes Schiedsgericht des Turniers, lobte alle drei Geländestrecken: „Auf relativ geringen Raum baute Folkert Jüchter einen attraktiven und anspruchsvollen Parcours. Den Reitern wurde bei der Linienführung einiges abverlangt", freute sich Wardenburg. Auch in der Dressurmannschaft der Klasse E ritten sich die Nachwuchsreiter der Berner in Sachen „Mannschaftsdressur“ aufs Siegerpodest. In der erfolgreichen Ponymannschaft ritten:

Neele Weitz, Claas Jüchter, Lara Kohlwey und Jana Uhlhorn. Nach einem Frühstart von Alena Tönjes und ihrem Pony „Max“, startete das Ponyrennen. Alena fegte gleich richtig los. Während die meisten Ponyreiter noch damit kämpften, ihre Ponys überhaupt in Schwung zu bringen, siegte Alena mir einem großen Abstand und bemerkte: „Es war ein sehr schnelles Rennen und total toll.“

In A- und L-Dressur und Springprüfungen erfolgreich ritten auch die Berner Birthe Martens, Friederike Rowehl, Sebastian Heller, Katja Bischoff, Jana Uhlhorn, Ira von Oesen und Luke Petersen Andersen. Die Kombinierte Prüfung der Klasse A gewann Ira von Oesen (Berne). „In insgesamt 35 Dressur-, Spring- und Vielseitigkeitsprüfungen gingen unsere Berner überaus erfolgreich an den Start“, freute sich der Vorsitzende Dieter Logemann.