Wardenburg - Wenn Fußballer der Spielvereinigung Berne beim VfR Wardenburg um Punkte kämpfen, kommt meist nichts dabei heraus. Am Sonntag hat sich Geschichte wieder einmal wiederholt. Das Kreisliga-Team von Trainer Uwe Neese verlor auswärts mit 0:2 (0:1) und kehrte mit leeren Händen Heim.

„Wardenburg ist und bleibt für uns ein hartes Pflaster“, sagte Bernes Fußballobmann Hans-Georg Becker. Allerdings sei die Niederlage unnötig gewesen. „Wir haben uns bemüht und hätten auch ein Unentschieden verdient gehabt. Aber Wardenburg war einfach cleverer.“

Von Beginn an überließen die Gastgeber den Bernern die Last der Spielgestaltung. Die Wardenburger standen tief. Sie verließen sich auf ihre starke Abwehr. „Wir hatten 75 Prozent der Spielanteile“, sagte Becker. Doch aus ihrer optischen Überlegen konnten die Berner kein Kapital schlagen.

Die erste große Chance hatte Pierre Litzcobi, doch er verstolperte den Ball im gegnerischen Fünfmeterraum (27.). Das rächte sich. Wardenburg schaltete blitzschnell um. Mike Schmidt schloss den Konter erfolgreich ab (28.). „Da waren wir hinten ein wenig unsortiert“, sagte Becker.

Der Treffer spielte Wardenburg in die Karten. Die Gastgeber zogen ihr System konzentriert durch. „Dagegen haben wir nichts Konstruktives zustande gekriegt“, sagte Becker. Zudem habe auch die letzte Entschlossenheit gefehlt, um vor dem Wardenburger Tor für Gefahr sorgen zu können.

Erst in der Schlussphase hatten die Gäste noch einmal Chancen. Zunächst köpfte Stefan Keil nach einer Ecke Daniel Rüschers an den Pfosten (72.), und dann zischte Michael Kranz’ Kopfball nach einer Ecke Niklas Köhlers knapp am Wardenburger Tor vorbei (79.). Die Berner drängten anschließend vehement. Doch Wardenburg reagierte kaltblütig. Sven Hörnlein vollendete in der 84. Minute einen Konter mit dem 2:0. „Danach war der Kuchen gegessen“, sagte Becker.

Tore: 1:0 Schmidt (28.), 2:0 Hörnlein (84.).

Berne: Lucka - Röhrl, Neumann, Daniel Rüscher, Kranz, Bross, Kienast, Laverentz (69. Stührmann), Litzcobi, Keil (74. Bruns), Köhler.