Harpstedt - Auch in diesem Jahr nahmen drei Triathleten des Harpstedter TB an der gut besuchten Triathlonveranstaltung in Celle teil.
Der Celler-Triathlon, den es bereits seit 30 Jahren gibt, wird zwar als Volks- und Sprinttriathlon (500 Meter Schwimmen, 20 km Rad, 5 km Laufen) bezeichnet, allerdings sind die zurücklegenden Strecken etwas länger als bei der klassischen Variante. 600 Meter Schwimmen in der Oberaller, 29 km Radfahren und 7 km Laufen werden in Celle den Triathleten abverlangt.
Kein einfacher Spaß, aber gut 400 Teilnehmer stellten sich dieser Herausforderung. Auch Nicole von Döllen, Rolf Schröder und Matthias Drews wollten es auf dieser Strecke wissen. In der ersten Startgruppe für die Ambitionierten nahm Matthias Drews teil. Und es lief gut für den Ausdauerathleten des HTB. Unter den Top 20 Schwimmern kam Drews nach gut zehn Minuten aus dem Wasser. Danach erfolgte der schnelle Wechsel auf das Rad, um die 29 Kilometer anzutreten. Auch hier gelang dem Harpstedter ein guter Start. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa 38,5 km/h konnte er sich auf den vorderen Rängen festbeißen. Bei Kilometer 20 brach allerdings eine Verbindungsschraube am Lenker. Dennoch brachte Drews das Zeitfahren sauber zu Ende. Auf der Laufstrecke hatte der HTB-Triathlet nach zwei Kilometern körperliche Probleme durch Bauchkrämpfe, so dass er sein Tempo drosseln musste. Mit einer Endzeit von 1:31:27 Stunden ging es schließlich als 63. der Gesamtwertung und als 14. der Altersklasse M 45 über die Ziellinie.
Zufriedene Gesichter hingegen herrschten bei Nicole von Döllen und Rolf Schröder. Von Döllen benötigte 1:56:04 für ihren Triathlon, was in der Gesamtwertung der Frauen den 57. Platz und in der Altersklasse W 40 Rang zehn bedeutete. Schröder konnte bei den Männern mit seiner Zeit (1:44:31) Platz 174 belegen. In seiner Altersklasse (M 50) bedeutete dies Rang 36.
In einer vierten Disziplin musste sich Drews noch nach dem Zieleinlauf behaupten: Auf einem „Smoothiemaker- Fahrrad“ galt es bei einem der Sponsoren einen Fruchtsaft zu erstrampeln. Die anderen HTBler dankten es ihm.
