Winkum - Nur an Streitigkeiten, nicht an Toren gespart: 32 E-Junioren-Fußball-Teams haben am Wochenende in Winkum für eine tolle Sparkassen-Cup-Vorrunde gesorgt. Obwohl die Spiele ohne Schiedsrichter über die Bühne gingen, gab es kaum Ärger. Dafür aber viele Tore und einen verdienten Sieger: Der SV Bethen hatte von einem Unentschieden in der Vorrunde abgesehen alle Spiele gewonnen. Insgesamt haben sich zwölf Mannschaften für die Zwischenrunde in Lohne (22. Juni, 11 Uhr) qualifiziert.
Neben Sieger SV Bethen sind das der SV Bethen II, der TuS Emstekerfeld, der SV Evenkamp, der BV Garrel, der SV Harkebrügge, die SG Hemmelte/Kneheim, der SV Höltinghausen, der FC Lastrup, der VfL Löningen II, der SC Sternbusch und der BV Varrelbusch. Sie treffen in der Zwischenrunde im Kampf um einen Platz im Endturnier in Barsinghausen auf zwölf Teams aus dem Landkreis Vechta.
Zehnminütige Spiele
Die zehn Minuten langen Spiele nutzte der Niedersächsische Fußballverband (NFV) zur Sichtung junger Talente. In der vom SC Winkum gut organisierten Veranstaltung hatte es der SV Bethen, der wie alle anderen Teams auf dem Kleinfeld mit fünf Feldspielern und einem Torwart agierte, mit einem Erfolg im Halbfinale gegen den SC Sternbusch bis ins Endspiel geschafft. Besonders spannend war die zweite Vorschlussrunden-Partie: Der TuS Emstekerfeld lag im Halbfinale gegen den BV Garrel kurz vor Abpfiff 0:1 zurück, als er einen Neunmeter zugesprochen bekam. Den verwandelte der Cloppenburger Stadtteilclub, um dann im anschließenden Neunmeterschießen die Oberhand zu behalten.
Spannung vorm Endspiel
Für Garrel sollte die Entscheidung vom Punkt aus noch einmal mit einem Misserfolg enden. Auch im Spiel um Platz drei gegen den SC Sternbusch stand es nach Abpfiff 1:1. Das Neunmeterschießen entschied Sternbusch mit 6:5 für sich.
Im Endspiel war dann kein Neunmeterschießen nötig, zu stark präsentierte sich der SV Bethen. Mit gelungenen Kombinationen ließ der SVB dem Stadtrivalen TuS Emstekerfeld keine Chance: Die Bether setzten sich sicher mit 3:0 durch – woraufhin Eltern, Geschwister und Trainer nicht mit Lob gespart haben dürften . . .
