Bettingbühren - Sehr zufrieden waren die Vorsitzende Susanne Osterloh und ihre Mitstreiter mit der Beteiligung am Reitturnier, zu dem der Bettingbührener Reitverein jedes Jahr einlädt.

Auf den beiden Turnierplätzen konnte der Verein auch dieses Mal wieder die Kreismeisterschaften vom Oldenburger Reiterverband in den Klassen 5 und 6 ausrichten. Der Titel der Vielseitigkeitsmeisterin blieb dabei, wenn auch nicht im Verein, so aber immerhin in der Gemeinde. Doch bevor Chiara Hähner vom Reitverein Sturmvogel Berne mit „Thyssen“ zur besten kombinierten Dressur- und Springreiterin gekürt wurde und außerdem den Heinrich-Osterloh-Gedächtnispokal überreicht bekam, gab es natürlich wieder viele spannende Wettbewerbe auf dem Dressur- oder Reitplatz.

Mit 460 Nennungen wurde das Turnier wieder sehr gut angenommen. Ausgerichtet sei der Wettbewerb auf die eher unteren Leistungsklassen und biete so gerade dem Reiternachwuchs eine Chance sich zu beweisen, so die Vorsitzende. Ein Konzept, dass sich bewährt hat, wie auch am vergangenen Sonnabend wieder zu erleben war. Für optimale Bedingungen auf dem Sprungplatz sorgte erstmalig ein professioneller Leihparcours mit Zeitmessanlage. „Wir legen bei unserem Turnier immer großen Wert auf gute Richter, um die wir uns bereits vor Weihnachten bemühen“, erklärte die Vorsitzende und lobte außerdem besonders die harmonische Zusammenarbeit mit dem RV Ovelgönne, der das Viereck für den Dressurplatz gerne zur Verfügung gestellt hatte.

Von fünfjährigen Reitanfängern der Führzügelklasse bis zum 40. Lebensjahr reichte das Alter der Teilnehmer, die aus Gemeinden wie Butjadingen, Ovelgönne oder gar Dötlingen mit ihren Pferden angereist waren. In der Mittagspause sorgte Edgar Bosselmann auf „Topsana“ mit einer kleinen Westernshow für Unterhaltung. Erstmalig gab es auch einen Biathlon. Statt mit dem Gewehr wurde dabei mit Bällen auf Dosen gezielt. Eine Nominierung war dabei sicher, denn lediglich zwei Reiterinnen beteiligten sich daran. Platz eins ging an Louisa Wagenknecht vom RV Hurrelhausen. Esther Hoffrichter vom gastgebenden Verein belegte auf „Glamour 69“ den zweiten Platz.

Seit fünf Jahren gehören Janina und Finja Herrmann zu den Turnierteilnehmern in Bettingbühren. Die 14- und elfjährigen Schwestern vom Reitverein Hohenböken begeistern sich schon seit Langem für den Reitsport. „Das ist ein Hobby, das wir als Eltern gerne unterstützen, denn dann kommen die Kinder wenigstens nicht auf dumme Gedanken. Mit einer Reitbeteiligung fing alles an. Inzwischen haben wir ein eigenes Pferd. Ab April und Mai sind wir fast jedes Wochenende zu Springturnieren unterwegs“, schmunzelte Vater Dieter, der dabei für den Transport von Pferd „Fidi“ und seinen beiden Damen sorgt.