BETTINGBüHREN - „Alles Glück der Erde, liegt auf dem Rücken der Pferde“. Dieses Sprichwort hatte am Sonnabend auch in Bettingbühren Gültigkeit, wo der Reitverein Bettingbühren sein Reiterfest veranstaltete. In diesem Jahr kam es einem fröhlichen und ausgelassenen Familienfest gleich. Die Vorbereitungen und der Einsatz aller Vereinsmitglieder während des Turniers hatte sich gelohnt.

Angesprochen waren mit diesem Spring- und Dressurwettbewerb, in dem die Führzügelklassen und Anfängerklassen E bis A, sowie einige Altersklassen nach Jahrgängen der Reiter gewertet wurden, in erster Linie die Jugend sowie Reiterinnen und Reiter, die wenig Turniererfahrung haben, so Pressewartin Antje Stanke. „Ein kleines Turnier am Sonnabend sollte es sein, und plötzlich hatten wir 600 Anmeldungen“, freute sich Vereinsvorsitzende Susanne Osterloh.

Angereist waren Teilnehmer aus dem Kreis Wesermarsch, vom Oldenburger Reiterverband, aus Nordenham, Tossens, dem Ammerland aber auch aus dem Kreis Hannover-Bremen. „Dank des Wesertunnels sind wir enger zusammengewachsen“, so die Vereinsvorsitzende. Nachdem in der Vergangenheit richtig große Turniere stattgefunden hatten, wollte der Verein „mal wieder zur Basis zurück“, sagte Susanne Osterloh. Bereits um 7.30 Uhr in der Früh standen die ersten Reiterinnen und Reiter auf dem Dressurplatz. „Schlangenlinie – im Arbeitstempo Trab – auf Zirkel geritten“, waren nur einige Befehle der Wertungsrichter, die umgesetzt werden mussten.

Große Spannung herrschte nebenan auf dem Springplatz, wo Pferd und Reiter die meisten Hindernisse im Parcours souverän meisterten. Doch gab es auch Momente, in denen das Pferd mal nicht so wollte wie sein Reiter und diesen unfreiwillig vor dem Hindernis abwarf, was spektakulär und schlimm aussah doch glücklicherweise glimpflich endete.