BEVERBRUCH - Bei den Keglern gibt es Meister und Absteiger. Das alte Rekordergebnis hielt stand.

von ferdi rempe

BEVERBRUCH - Bei bester Laune haben 21 Kegelvereine bei „Witte-König“ in Beverbruch jetzt ihren Keglerball gefeiert. Seit 1988 steigt dieser Ball alle zwei Jahre, in diesem Jahr also zum zehnten Mal. Insgesamt nahmen von den 26 Kegelklubs 19 Vereine an dem Pokalkegeln teil.

In den letzten Wochen vor dem Ball hatten die Keglerinnen und Kegler 40 Wurf auf die Vollen zu kegeln. Die drei besten Damen und Herren eines jeden Klubs kamen dabei in die Mannschaftswertung. Ebenfalls wurden die beste Keglerin und der beste Kegler geehrt.

Nach einem dritten Platz in 2004 setzte sich in diesem Jahr „Die fallende Neun“ mit 1666 Holz durch. In die Wertung kamen Ludger Hellmann (302), Matthias Crone (286), Heiko Kemper (279), Mechthild Majewski (275), Irmgard Hellmann (275) und Annette Janßen (249). Die weiteren Plätze belegten „Speed Balls“ (1621 Holz), „Die Rillentänzer“ (1613) sowie „Kegelklopfer“, „Hol ut schmiet ümme“ und „Die Harmlosen“ (alle 1598 Holz).

„Die fallende Neun“ als diesjähriger Sieger war schon 2002 mit dem Rekordergebnis von 1733 Holz in der Mannschaftswertung erfolgreich. An diese Ergebnisse kamen die Kegelklubs in diesem Jahr allerdings bei weitem nicht heran. Otto König als Organisator des Kegelwettstreits hatte bei der Pokalverleihung auch eine einleuchtende Erklärung: Wegen des Umbaus der Gaststätte fehlten Trainingstermine während der Sommerzeit.

Absteigen aus der ersten Liga mussten „Die Pudelbande“ mit 1562 Holz und „Hei wackelt“ mit 1526 Holz. Als Beste der zweiten Liga feierten „Die Fehlende Neun“mit 1581 Holz den sofortigen Wiederaufstieg. Den Sprung in die erste Liga schafften ebenfalls „Die wilde Dreizehn“ mit 1557 Holz und „Die Kegelbure“ (1554 Holz).

Margunda Bley („Die ovale Kugel“) wurde neue Kegelkönigin mit 283 Holz. Auch Rita Krogmann („Die wilde Dreizehn“) war auf 283 Holz gekommen, aber für die Kegelkönigswürde war letztlich der beste Zehner-Durchgang entscheidend, den Bley für sich verbuchen konnte.

Auch bei der Herren-Wertung ging es knapp zu. Es siegte Alois Westerkamp („Die Harmlosen“) mit 297 Holz vor Martin Nipper („Speed Balls“) mit 296. Überboten wurde der neue Kegelkönig Westerkamp, der 1990 mit 298 Holz schon einmal Kegelkönig gewesen ist, nur von Ludger Hellmann mit 302 Holz. Dieser war allerdings erst kürzlich Kegelkönig gewesen und konnte in diesem Jahr die Königswürde den Regeln entsprechend noch nicht wieder erringen.