Bevern - Das Sportgelände des SV Bevern hat jetzt einen Namen: „Sportpark Wernsing“ steht in großen Buchstaben auf dem in den Vereinsfarben schwarz und gelb errichteten Eingangsbogen. Zur offiziellen Namensgebung konnte der Vorsitzende des SV Bevern, Hans-Jürgen Dreckmann, neben den Sponsoren, den Vertretern des Kreissportbundes und der politischen Gemeinde sowie Bürgermeister Heiner Kreßmann und den Pfarrern Pater Bernhard Seggewiß und Michael Harald Uecker besonders die Namensgeber Ingrid, Heinz und Stefan Wernsing begrüßen.
Nachdrücklich ging der Vereinsvorsitzende in seiner Begrüßung auf die großen Verdienste der Familie Wernsing ein, die den Sportverein seit der Gründung 1975 unterstützt. „Ohne diese Unterstützung wären viele Projekte in Bevern, auch der Bau des Vereinsheimes zusammen mit dem Heimat- und Schützenverein, nicht möglich gewesen. Mit Geld können wir uns nicht bedanken. Daher will der Verein mit der Namensgebung ein Zeichen setzen für die Verbundenheit mit der Familie Wernsing,“ so Hans-Jürgen Dreckmann.
Unter dem Beifall zahlreicher Gäste wurde der Eingangsbogen enthüllt. Seine Verbundenheit mit dem Verein zeigte Heinz Wernsing in seiner Ansprache, in der er auf die Errichtung des Vereinsheimes, der Anlage der vier Sportplätze, den Soccerplatz für den Nachwuchs und die Anschaffung des Busses hinwies. Alle Vorhaben hätten durch die Zuschüsse, die Vielzahl an Sponsoren und ganz viel Eigenleistung realisiert werden können. „Es hat sich viel getan, und jetzt hat das Stadion auch noch einen neuen Namen: Sportpark Wernsing. Da bin dann wohl selber schuld, aber es gefällt mir ganz gut,“ schmunzelte Heinz Wernsing.
Der Name festige die Bindung zum Verein mit einer gewissen Verpflichtung. „Mich beeindrucken besonders die vielen Helfer, die erst ein Vereinsleben möglich machen. Personen, die sich einen Großteil ihrer Freizeit für das Gemeinwohl der Vereine und Gemeinschaften und deren Jugendförderung einsetzen.“ Die Bedeutung der Jugendarbeit durch den SV Bevern stellte auch Bürgermeister Heiner Kreßmann in seiner Ansprache heraus. Mit über 600 Mitgliedern zähle der SV Bevern zu den großen Vereinen im Kreissportbund.
Der Landkreis, Kreis- und Landessportbund, die LzO, die Volksbank Essen-Cappeln, der Rotary-Club Cloppenburg-Quakenbrück und die Gemeinde Essen hätten zur Finanzierung des Platzes beigetragen, die Realisierung sei aber durch den SV Bevern erfolgt.
