Bevern/Löningen - Nach dem Derby, ist vor dem Derby: Gut eine Woche hatten die Bezirksliga-Fußballer des SV Bevern Zeit, ihre Wunden aus dem verlorenen Auswärtsspiel in Essen (0:2) zu lecken. Am Sonntag, 14 Uhr, geht es für das Team des Trainergespanns Jan Kreymborg/Torsten Bünger daheim gegen den VfL Löningen erneut in die Vollen.
In Essen hätten Kleinigkeiten das Spiel entschieden, so Kreymborg. Man habe gerade in den ersten 25 Minuten ein gutes Spiel gemacht. „Wir müssen mehr miteinander sprechen, um Abstimmungsfehler zu vermeiden.“
Weil sich Henning Suhl gegen Ende der Partie leicht am Knie verletzte, setzte er am Dienstagabend mit dem Training aus. „Mit den Bändern scheint er nichts zu haben. Wir hoffen, dass er bis Sonntag wieder fit ist“, sagt Kreymborg. Muskuläre Probleme zwangen derweil auch Sebastian Diedrich zu einer kleinen Pause. Langsam macht sich in den Beinen der Spieler die zu kurze Sommerpause bemerkbar. „Durch das Kreispokalfinale hatten die Spieler kaum Zeit, sich auszuruhen. Nun müssen die Spieler noch einmal auf die Zähne beißen“, fordert Kreymborg.
Alles aus sich herausholen werden auch die Gäste aus Löningen. Das 2:2 gegen Hansa Friesoythe hat Lust auf mehr gemacht. „Mit dem Ergebnis können wir gut leben“, sagt VfL-Coach Dieter Ostermann. Er sieht sein Team auf dem richtigen Weg. Zumal die Rückkehrer Matthias Bäker und Michael Lampe den Konkurrenzkampf neu entfacht haben. „Im Training ist wieder viel mehr Feuer drin“, freut sich Ostermann.
In Bevern sieht er sein Team nicht chancenlos. „Vorne ist Bevern bärenstark. Aber vielleicht können wir den SVB in der Defensive knacken“, hofft Trainer Ostermann auf etwas Zählbares beim Aufsteiger.
