BEVERSTEDT/HUDE - BEVERSTEDT/HUDE/GF - Für Felix Lingenau war die Welt nach der erstmaligen Teilnahme an der Tischtennis-Landesrangliste nur teilweise in Ordnung. „Ich habe zwar mein Soll erfüllt und den letzten Platz verhindert, aber mein wahres Leistungspotenzial habe ich nicht abgerufen“, meinte der 27-Jährige vom TV Hude. Lingenau hatte beim niedersächsischen Top-12-Turnier in Beverstedt den elften Platz belegt (die NWZ berichtete).

Zwei klare 4:0-Siege über die Nachwuchstalente und Oberligaspieler Andre Kamischke (TTC Adensen-Hallerburg) und Lars Petersen (TTSG Wennigsen) standen für Lingenau am Ende zu Buche. Insgeheim hatte Lingenau noch auf einen Glücksmoment gegen Andreas Scholle (SF Oesede) spekuliert. Den Oberligaspieler hatte der Huder bei seinem Bezirksranglisten-Triumph auf den zweiten Rang verwiesen. „Scholle war aber diesmal viel besser drauf“, so Lingenau.

Gegen die Top-Athleten Ara Karakulak (TSV Hagenburg), Lennard Wehking (TTS Borsum), Sascha Nimtz (TuS Celle) und Torben Teuteberg (MTV Hattorf) hagelte es für Lingenau jeweils deutliche 0:4-Klatschen: „Da wäre auch mit einer guten Leistung von mir nur noch der ein oder andere Satzgewinn drin gewesen. Das sind schon Spieler eines anderen Kalibers“, musste der Außenseiter aus der Verbandsliga anerkennen. Lediglich gegen den späteren Drittplatzierten Lars Beismann (TTS Borsum) konnte Lingenau beim 2:4 sein Können aufblitzen lassen.

„Bei meiner ersten Landesranglisten-Teilnahme ging es natürlich auch darum, Erfahrung zu sammeln. Dennoch bin ich mit meiner Leistung insgesamt unzufrieden“, zeigte sich der Debütant selbstkritisch. Lingenau konzentriert sich nun voll auf die anstehenden Punktspiele in der Verbandsliga. „Ich will unbedingt wieder zurück in die Oberliga.“ Am kommenden Sonnabend steht beim SV Oldendorf die erste Pflichtaufgabe auf dem Programm. Ein Fernziel hat Lingenau jedoch im Hinterkopf: „Nach der Saison werde ich auf jeden Fall einen erneuten Anlauf nehmen und versuchen, mich wieder für die Landesrangliste zu qualifizieren.“