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Gerätturnen Talenten des TuS Glarum glückt emotionale Rückkehr

Stolz und erleichtert: (von links) Zoey-Marie Müller, Johanna Janßen, Lea Filipczyk, Ida Künken und Maila Ueck vom TuS Glarum sind erfolgreich ins Wettkampfgeschehen auf Bezirksebene zurückgekehrt.

Stolz und erleichtert: (von links) Zoey-Marie Müller, Johanna Janßen, Lea Filipczyk, Ida Künken und Maila Ueck vom TuS Glarum sind erfolgreich ins Wettkampfgeschehen auf Bezirksebene zurückgekehrt.

Verein

Glarum - Darauf haben die Gerätturnerinnen des TuS Glarum lange warten müssen. Schließlich datierte deren letzte Teilnahme an einem Wettkampf auf der Ebene des Turnbezirks Weser-Ems auf das Jahr 2019. Nun haben sich die friesischen Talente nach langer Corona-Zwangspause und vierjähriger Abstinenz eindrucksvoll auf überregionaler Ebene zurückgemeldet.

Rückkehr zur Normalität

So fand der Liga-Wettkampf „Bezirksklasse Schülerinnen“ in Friedrichsfehn statt. „Er markiert nicht nur eine Rückkehr zur Wettkampfnormalität, sondern auch den Beginn einer neuen Ära für die Turnerinnen“, betont Trainer Reinhard Milter. Die Atmosphäre sei geprägt gewesen von Aufregung und Erwartung, als die Turnerinnen auf die Matte traten: „Trotz der Herausforderungen in den vergangenen Monaten zeigten sie sich bestens vorbereitet und motiviert. Die Übungen waren durchdacht, die Elemente präzise ausgeführt, und die Energie in der Halle spiegelte die Freude über die Rückkehr des Wettkampfgeistes wider.“

Am gelungenen Re-Start hatten laut Milter auch die Trainerinnen und Assistentinnen des TuS entscheidenden Anteil: „Mit viel Engagement und Anpassungsfähigkeit haben sie die Turnerinnen unterstützt, ihre Fähigkeiten auf das aktuell höchste Niveau zu bringen – auch im Rahmen einiger kleiner vereinseigener Turniere.“

Große Erleichterung

Die Freude und Erleichterung nach den gelungenen Übungen sei auch auf den Gesichtern der Aktiven abzulesen gewesen. „Dieser Wettkampf war nicht nur eine sportliche Herausforderung, sondern auch eine emotionale Reise, die verdeutlichte, wie wichtig in schwierigen Zeiten Gemeinschaft und Durchhaltevermögen sind“, erklärte Milter: „Insgesamt war der Wettkampf ein Erfolg auf vielen Ebenen – sportlich, emotional und symbolisch. Die Turnerinnen haben bewiesen, dass ihre Leidenschaft für den Sport stärker ist als jede Unterbrechung.“

Angetreten waren in Friedrichsfehn Aktive aus acht verschiedenen Vereinen. Die Glarumerinnen Ida Künken, Zoey-Marie Müller, Johanna Janßen, Maila Ueck und Lea Filipczyk turnten in zwei Wettkampfklassen (Pflichtstufe 5 und Pflichtstufe 6). Sie mussten sich gegen die starke Konkurrenz von 45 anderen Aktiven behaupten – mit Erfolg.

Starke Bilanz

Im Gesamtklassement belegte Müller den fünften Rang. Weitere Top-Ten-Platzierungen gelangen Künken (7.) und Ueck (8.). „Insbesondere beeindruckten die Einzelwertungen an den Geräten, die allesamt im oberen Spektrum der Werteskala anzusiedeln sind“, freute sich Milter. Am Stufenbarren erturnte sich Janßen die zweitbeste Wertung des Tages, Künken die drittbeste und Müller die viertbeste.

Am Balken konnte Filipczyk mit einem starken Aufritt überzeugen und errang einen starken vierten Platz. Auch am Sprung zeigten die Glarumerinnen starke Nerven. Künken sorgte für die zweitbeste Wertung in der Stufe 5, Müller und Janßen lagen mit ihren Noten dicht dahinter.

„Es hat sich gezeigt, dass die Leistungen unserer Turnerinnen sich sehen lassen können. Wir müssen den Vergleich auf Bezirksebene nicht scheuen“, zog Milter ein positives Fazit des gesamten Tages.

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