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NWZonline.de Sport

Biathleten ziehen positive Bilanz

23.02.2009

PYEONGCHANG Silber und Bronze für die Staffeln, insgesamt acht Medaillen (2-4-2) erkämpft: Auf die deutschen Biathleten war bei der WM in Pyeongchang/Südkorea wieder einmal Verlass. „Das Silber glänzt wie Gold“, sagte Magdalena Neuner, und Männer-Bundestrainer Frank Ullrich attestierte seinem Außenseiter-Quartett am Sonntag „eine prächtige Leistung“.

Norwegens Männer und Russlands Frauen gewannen am Wochenende die Staffeln, Dominik Landertinger (Österreich) und Olga Saizewa (Russland) die Massenstartrennen. Mit viermal Gold avancierte der Norweger Ole Einar Björndalen zum Superstar von Pyeongchang und ist mit nun 14 Titeln der erfolgreichste Skijäger der WM-Geschichte. Kati Wilhelm war mit je zweimal Gold und Silber erfolgreichste Frau.

„Ich hätte mir einen besseren Abschluss gewünscht, aber für mich war es trotzdem eine tolle WM“, sagte Wilhelm. Im Staffel-Rennen verpasste die 32-Jährige im letzten Schießen Gold und wurde an der Seite von Magdalena Neuner, Andrea Henkel und Martina Beck mit dem Titelverteidiger-Quartett „nur“ Zweite. Im Massenstart stürzte sie, kam völlig aus dem Tritt, musste sieben Strafrunden drehen und wurde Letzte.

Die in den vergangenen beiden Jahren jeweils dreifach vergoldete Neuner hingegen nahm ihre erste WM ohne Titel gelassen. „Damit kann ich gut umgehen. Ich habe die erhoffte Medaille gewonnen. Das ist voll okay“, sagte die 22-Jährige. „Aber nach Pyeongchang muss ich nicht wieder fahren.“ Insgesamt nur rund 5000 Zuschauer kamen zu den Wettkämpfen – im Vorjahr in Östersund waren es mehr als 120 000 gewesen.

Uwe Müssiggang war aber nach der Massenstart-Pleite bedient. Henkel landete als beste Deutsche auf Rang fünf. „Wir haben am Ende nur auf Krawall geschossen“, wetterte der Frauen-Coach. „ Wir hatten weit mehr vor.“

Jubelnd klopften sich dagegen Michael Rösch, Christoph Stephan, Arnd Peiffer und Michael Greis nach dem dritten Staffelplatz auf die Schultern. „Damit können wir sehr zufrieden sein“, sagte Greis. „Die Erfolgsstory der deutschen Biathleten hat sich hier ganz eindeutig fortgesetzt“, bilanzierte Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Skiverbandes.

Der Präsident des Weltverbandes IBU, Anders Besseberg, gab derweil bekannt, dass es wohl noch einen Monat dauern wird, bis die Strafen für die drei des Dopings überführten russischen Athleten verhängt werden.

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