Im Sommer hatte Mathis von Atens seine Torwarthandschuhe beim Fußball-Bezirksligisten TSV Abbehausen an den Nagel gehängt. In der bald beginnenden Rückrunde ist er aber wieder dabei.
Rücktritt vom Rücktritt. Wie kam es dazu?
Von AtensIm Dezember stand fest, dass Abbehausens Stammtorhüter Michael Mittmann wegen anhaltender Schmerzen im Fuß für die Rückrunde ausfallen wird. Da habe ich mich wieder zur Verfügung gestellt.
Wie sieht es denn mit Ihrer eigenen Gesundheit aus?
Von AtensIch hatte bis zum vergangenen Sommer immer wieder Kniebeschwerden und bis dahin vier Operationen am Meniskus. Da hatte ich dann einen Schlussstrich gezogen. Irgendwann ließen die Schmerzen dann nach.
Fangen Sie jetzt bei Null an?
Von AtensNein, ich bin schon im Laufe der Hinrunde angefangen, in der vierten Mannschaft im Sturm zu spielen. Allerdings werde ich in der Ersten nur dosiert trainieren. Wenn ich die Knie zu sehr belaste, sind die Schmerzen sofort wieder da – vor allem am Tag danach.
Mussten Sie denn großartig zum Comeback überredet werden?
Von Atens Nein. Ich habe immer gesagt, dass ich aushelfe, falls ein anderer Torwart ausfallen sollte. Uns stehen noch zwei weitere Torhüter zur Verfügung: Florian Harms und Gytis Clausen. Aber sie sind aus zeitlichen Gründen nicht immer verfügbar. Wenn dann einer der beiden auch mal im Tor stehen sollte, wäre ich nicht böse.
Welche Rolle spielt Ihre Verbundenheit zum TSV?
von AtensDer Verein ist für mich eine Herzensangelegenheit. Er ist wie eine Familie, in der mir das ganze Drumherum gefällt. Ich trainiere auch die männliche C-Jugend-Mannschaft. Deshalb bin ich sowieso ständig auf dem Abbehauser Sportplatz.
