BLEXEN - Der bekennende Gummibärchenfreund Thomas Gottschalk hätte vermutlich seine helle Freude am Ausgang des Völkerball-Turniers zum Abschluss der Blexer Sommerspiele gehabt. Denn ganz oben auf dem Siegertreppchen fanden sich nach einem spannenden Turnier die „Goldbären“ von der Grundschule Blexen und die „Haribos“ von der Realschule I. Während sich die Blexer unter den Dritt- und Viertklässlern durchsetzten, hatten die Realschüler bei den Fünft- und Sechstklässlern die Nase vorn. Auch das Gymnasium und die Grundschule St. Willehad hatten Mannschaften ins Rennen geschickt.

Das Abschlussfest, das der Blexer Turnerbund auf dem Sportplatz ausrichtete, war nach den Worten des Vorsitzenden Edlef Jessen wieder eine rundum gelungene Veranstaltung. Die Sommerspiele, bei der im Laufe der vergangenen Woche die Abnahme der Sportabzeichen im Mittelpunkt stand, erlebten einen würdigen Abschluss. Und die bangen Blicke in den wolkenverhangenen Himmel lösten sich im Laufe des Tages in Wohlgefallen auf. Es blieb trocken, sodass die Teilnehmer viel Spaß hatten.

Für die jüngeren Kinder hatte der BTB verschiedene Spielstationen vorbereitet. Die Jungen und Mädchen konnten sich unter anderem beim Eierlaufen, beim Fußball-Slalom und bei einem Mikado-Spiel amüsieren. Zur Belohnung gab’s Medaillen für alle Teilnehmer.

Zu den Höhepunkten beim Abschlussfest gehörte ein Crosslauf über 800 Meter, bei dem insgesamt 50 Kinder mitmachten. Großen sportlichen Ehrgeiz zeigten auch die Völkerball-Mannschaften. Jede einzelne Platzierung war bei den Teams heiß umkämpft. Insgesamt zwölf Mannschaften machten mit.

Edlef Jessen freute sich über eine Spende von EON. Die Firma stellte dem Verein 1000 Euro für die Anschaffung von Spielgeräten zur Verfügung. Die Spielgeräte kamen erstmals bei den Sommerspielen zum Einsatz.

Die Sieger beim Crosslauf waren Lea Marie Büsing (Jahrgang 2005), Rune Ibsen (2004), Timon Vollmerding (2003), Keno Lüßem (2002), Henrike Bultmann (2001), Ann Sophie Schröder (2000), Julian Fischer (1999), Jan Rick Koch (1998) und Katharina Bultmann (1996).