BLEXEN - BLEXEN - Der Pony-Club Nordenham (PCN) ist zwar der kleinste Reitverein in der Wesermarsch. Aber das Titan-Turnier, das der PCN alljährlich in Blexen ausrichtet, gehört zu den größten Pferdesportveranstaltungen der Region. An diesem Wochenende steht die 30. Auflage des einst vom Wesermarsch-Rennverein gegründeten Turniers auf dem Programm. 813 Reiter und 532 Pferde sind für die zweitägige Veranstaltung gemeldet.

Mit 1431 Nennungen konnte das Ergebnis des Vorjahres noch einmal gesteigert werden. Die zunehmende Resonanz führt der PCN vor allem auf den Wesertunnel zurück, der für die Reitsportler von der anderen Weserseite die Anfahrt deutlich erleichtert und somit die Attraktivität des Blexer Turniers erhöht.

Für die Teilnehmer ist frühes Aufstehen angesagt. Denn die ersten Prüfungen beginnen an beiden Tagen bereits um 8 Uhr. Die letzten Wettbewerbe werden jeweils um 17.45 Uhr gestartet.

Ingesamt sind 37 Dressur- und Springprüfungen in verschiedenen Leistungsklassen vorgesehen. Den höchsten Schwierigkeitsgrad hat das M-Springen mit Stechen. Zum Turnierprogramm gehören ebenfalls die Kreismeisterschaft und die Qualifikation zum Oldenburger Jugend-Championat. Erstmals findet in Blexen auch ein Qualifikationsspringen für den Rosier-Riders-Cup statt.

Für die Gestaltung des Parcours ist Klaus Verbarg aus Lemwerder zuständig. Er hat sich bereits bei vielen Turnieren als Mann vom Fach bewiesen und sogar beim Parcoursbau während der Olympischen Spiele in Athen mitgewirkt. Den Springplatz auf der Weide vor dem Kronos-Titan-Werk will der frühere Vielseitigkeitsreiter mit 18 Hindernissen bestücken. Verbarg ist bereits zum dritten Mal als Parcours-Chef in Blexen im Einsatz.

Für die Dressurprüfungen richtet der Pony-Club drei Plätze her. Es sind Wettbewerbe von der E bis zur L-Klasse sowie Mannschaftsdressuren vorgesehen.

Für die Bewertung der Reiter sind neun Richter zuständig. Um den organisatorischen Ablauf kümmern sich 50 Helfer aus den Reihen des Pony-Clubs und befreundeter Vereine. Vor Ort sind auch Ärzte, Tierärzte, die Johanniter-Unfallhilfe und ein Hufschmied. Die Besucher und Teilnehmer können sich an Kuchen-, Imbiss- und Getränkeständen versorgen. Zudem gibt es Verkaufsstände mit Pferdefutter und Reitsportartikeln sowie eine Ausstellung mit Off-Road-Fahrzeugen.