BLOHERFELDE - Wie bei einem echten WM-Spiel fühlten sich Mädchen von sieben Grundschulen aus dem Stadtwesten am Freitagvormittag auf dem kleinen DFB-Fußballfeld der Grundschule Bloherfelde am Schramperweg. Zum ersten Mal wurde dort in Anlehnung an die Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft 2011 die Mini-WM ausgetragen.
Alle Mannschaften hatten „Schlachtenbummler“ mitgebracht, die ihre Spielerinnen nach Kräften anfeuerten. Zum Hexenkessel wurde das Spielfeld immer dann, wenn die Bloherfelder Mädchen in den Farben von Schweden auf den Platz gingen. Obwohl sie am Ende bei weitem die meisten Tore geschossen hatten, blieb ihnen nach einer Niederlage gegen die späteren „Weltmeisterinnen“ von der Grundschule Haarentor, die für Frankreich spielten, nur der Titel des Vizemeisters. Platz drei holte sich Italien (Hermann-Ehlers-Grundschule), vor Spanien (GS Hogenkamp), Nigeria (kath. GS Eversten, den Niederlanden (GS Staakenweg) und Portugal (GS Wechloy).
„Ich habe noch nie ein so gutes und vor allem faires Fußballspiel erlebt“, lobte der Schulleiter der Gastgeber, Burkhard Kaiser, bei der Siegerehrung. Neben einem von der Grundschule Bloherfelde gestifteten Wanderpokal, den die Grundschule Haarentor im nächsten Jahr verteidigen muss, gab es für alle Mannschaften Preise, die unter anderem vom Deutschen-Fußball-Bund (DFB) gestellt wurden.
Als Förderer des Turniers war auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) beim Turnier dabei. In den Spielpausen konnten die Mädchen am BZgA-Stand mit Hilfe einer Rauschbrille die unangenehme Erfahrung eines Drogenrauschs nachempfinden.
