Schortens - Der erste Spieltag des neuen Jahres hatte es für die Oberliga-Squasher der Boast-Busters Jeverland in sich. Schließlich bekamen sie es zum Rückrundenstart in Harpstedt mit Spitzenreiter Neustadt und dem gastgebenden Tabellenzweiten aus Bassum zu tun. Am Ende erkämpften sich die Jeverländer, die auf Vereinsmeister Andreas Thomas verzichten mussten, immerhin ein Unentschieden.
Im ersten Spiel gegen Neustadt setzte Michael Ulrich aus. Für Mark Schleheck und Joke Ulrich gab es im Court nichts zu holen, beide verloren mit 0:3 Sätzen. Einen guten ersten Satz (11:5) spielte Marvin Stöhr gegen Uwe Petry, dann jedoch verlor er den Faden und die nachfolgenden Sätze mit 3:11, 4:11, 4:11 klar.
Einen guten Tag erwischte der Niederländer Sjoerd Wiersma. Er setzte sich gegen Daniel Kretek mit 3:1 (9:11, 11:6, 11:9, 11:9) durch, konnte die 1:3-Niederlage der Jeverländer gegen den Tabellenführer aber natürlich nicht mehr abwenden.
Im Verfolgerduell gegen die gastgebenden Bassumer brachte Joke Ulrich sein Team nach fünf engen Sätzen gegen Peter Knuth mit 1:0 in Führung. Den Ausgleich musste sein Vater Michael Ulrich gegen Janek Kreuzträger hinnehmen. Erneut eine starke Leistung zeigte Sjoerd Wiersma, der glatt in drei Sätzen Andreas Tiemann bezwang. Marvin Stöhr zog indes gegen Michael Weiler nach gutem Beginn noch den Kürzeren (1:3). Nach dem 2:2-Remis hat das BBJ-Team nun sechs Punkte Rückstand auf die zweitplatzierten Bassumer.
In der Landesliga konnte die Zweite der Boast-Busters Jeverland groß auftrumpfen. Gegen SC Achim-Baden III gingen Jan Focken, Dennis Nommensen und Mathias Urban als Sieger vom Court. Die Niederlage von Frank Zeh schmerzte, dank des Gesamterfolges von 3:1 nicht mehr.
Im zweiten Spiel gegen Gastgeber SC Oldenburg III gerieten die Jeverländer durch die Niederlage von Jens Mahler (0:3) in Rückstand, doch Frank Zeh, Dennis Nommensen und Jan Focken setzten sich in ihren Spielen durch und sicherten den 3:1-Erfolg.
Durch die beiden Siege verbesserte sich die Zweite auf den zweiten Platz und kann in den ausstehenden vier Saisonspielen theoretisch aus eigener Kraft noch die Meisterschaft perfekt machen.
