BöSEL - Für jeden Verein ist die Jugendarbeit sehr wichtig. Das hat sich seit Jahren auch der Bürgerschützenverein Bösel, der im kommenden Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiert, auf seine Fahnen geschrieben. Ein Jungendobmann mit den Jugendwarten aus den einzelnen Kompanien ist für die Jugendarbeit im Verein zuständig. „Ohne unsere Jugendwarte hat der Verein keine Zukunft, der Nachwuchs ist unsere Zukunft“, sagt Vorsitzender Martin Oltmann.
Jugendobmann des Vereins ist heute Holger Tapken. Zusammen mit den Jugendwarten organisiert er alles, was in der Jugendarbeit anfällt. Dazu gehören die Übungsabende und die Schießwettbewerbe. Jährlich treffen sich die Jugendlichen zu dem Vergleichskampf mit den Vereinen aus Thüle, Petersdorf und Markhausen. Dieses Wettschießen wird auch traditionell „Bö-Ma-Pe-Thü-Schießen“ genannt. Weiter wird das Jugendkönigschießen und das Jugendschützenfest organisiert. Außerdem ist die Jugendabteilung beim Dorffest und bei der Ferienpassaktion dabei.
Seit nunmehr 20 Jahren gibt es auch einen „Stammtisch der Jugendwarte“. Einmal im Jahr – gewöhnlich am Schützenfestsonntag – treffen sich alle aktiven und ehemaligen Jugendwarte zum Frühschoppen. Ins Leben gerufen hat diesen Stammtisch Hartwig Schmiester. Fast zehn Jahre – bis 1999 – war er Jugendobmann des Vereins. Damals wollte man am Schützenfestsonntagmorgen die Kinderbelustigung vorbereiten. Danach traf man sich bei Schmiesters im Garten zum Frühschoppen.
Auch heute findet der Stammtisch immer bei Familie Schmiester statt. Ehefrau Ingrid steht voll dahinter, war sie doch selber viele Jahre Schriftführerin der ersten Kompanie. „Hier lernen sich die ehemaligen und aktiven Jugendwarte kennen und tauschen ihre Erfahrungen aus“, sagt Schmiester. Hinzugekommen zum Stammtisch sind Bösels damaliger Pfarrer Paul Horst und Pfarrer Norbert Bleker. Im Winter trifft sich dann der Stammtisch jeweils noch einmal zu einem „Eisgang“.
Gerne blickt Schmiester auf seine Tätigkeit als Jugendobmann zurück. „Viele, die damals zu den Übungsstunden kamen, sind dem Verein beigetreten“, freut er sich.
