BöSEL - Der Ball von DJK und SV war gut besucht. Im Saal Hempen-Hagen wurde mächtig gefeiert.
Von Wilfried Leser
BÖSEL - Bösel hat in diesem Jahr keinen Sportler des Jahres, in diesem Jahr hat der SV Bösel wieder etwas für die „Frauenquote“ getan: Mit Katrin Willenborg konnte Vorsitzender Gerd Stratmann eine „Sportlerin des Jahres“ auszeichnen. Die 22-jährige Abwehrspielerin der Damenmannschaft des SV hat schon als Kind gerne Fußball gespielt, so dass schon ein Lehrer sie ansprach, „dass Fußballspielen eigentlich etwas für Jungen sei“. Doch Katrin eifert dem Ballsport nach und ist heute dem Verein eine gute Stütze – sei es in der Fußballmannschaft als auch bei der Organisation. „Immer wenn es etwas zu organisieren gibt, ist Katrin stets zur Stelle“; freute sich Stratmann in seiner Laudatio. Katrin Willenborg stiftete vor Freude ein 50-Liter-Fass Bier.Auch der 21. gemeinsame Ball des Sports, zu dem die Vorsitzenden Johannes Kleymann von der DJK Bösel und Gerd Stratmann vom SV Bösel begrüßen konnten, wurde sehr gut angenommen. Der Saal Hempen-Hagen war voll besetzt. Nach dem Motto „Getrennt kämpfen, aber gemeinsam feiern“ wurde zu Musik der Slapstick-Band getanzt. Schöne Preise gab es zudem bei einer Tombola zu gewinnen.
Gekommen war auch Bösels Bürgermeister Hermann Block. In seinem Grußwort dankte er beiden Vereinen für die gute Organisation des Sportlerballs. Ein weiteres Dankeschön gelte allen ehrenamtlichen Helfern in den Vereinen, die das ganze Jahr über tätig seien. „Hier werden viele gesellschaftliche und soziale Aufgaben übernommen, darauf können wir stolz sein“, sagte Block.
