Bösel - Temperaturen um die zehn Grad und ein frischer Wind: Viele haben sich sicherlich Gedanken gemacht, die Heizung hochzufahren oder den Kamin anzufeuern – aber weit gefehlt. In Bösel stand am Sonntagnachmittag der Volkswandertag im Terminkalender des Heimatvereins. Dick eingepackt mit Herbstjacken und Schal ging es für eine große Anzahl an Teilnehmern auf Tour. In diesem Jahr richtete der Bezirk Nord den beliebten Wandertag aus.
Los ging es beim Heimathaus. An der Anmeldung mussten sich die Teilnehmer festlegen, auf welche Strecke sie gehen. Einen etwas kleineren Gang bot die drei Kilometer lange Strecke, die nächste Tour streckte sich auf fünf Kilometer und ganz ambitionierte Wanderer ließen sich auf die zehn Kilometer lange Tour ein. Alle Strecken starteten an der Overlaher Straße und führten später über die Fladderburger Straße. Darüber hinaus ging es durch die ländlichen Straßen des Nord-Bezirkes: „Ziel ist es auch, dass die Teilnehmer die jeweiligen Heimatverein-Bezirke besser kennenlernen“, berichtete der zweite Vorsitzende Erwin Tholen. Und schmunzelnd ergänzte er: „Und so hat jeder einen Grund, seinen Vorgarten schick zu machen“.
An verschiedenen Stationen sammelten die Teilnehmenden Stempel. Natürlich durfte eine kleine Stärkung und ein Kaltgetränk nicht fehlen, welche traditionell von der örtlichen Volksbank gespendet werden. Ob als Familie, in Gruppen, ob Groß oder Klein: Die Gemeinde war auf den Beinen.
Am Heimathaus wieder angekommen, konnten die mit allen Stempeln gefüllten Wanderkarten gegen eine Urkunde oder ein kleines Präsent eingelöst werden. Viele Teilnehmer wärmten sich bei einer Tasse Kaffee wieder auf und ließen sich ein Stück Kuchen schmecken, ehe es wieder Heim ging. Um dann vermutlich doch die Heizung oder den Kamin anzustellen.
