Halsbek - Bereits 1986 im Alter von 15 Jahren begann Judith Kühn mit dem Bogensport. Damals war diese Disziplin im Schützenbereich noch nicht so weit verbreitet. Judith Kühn feierte damals zahlreiche Erfolge. In der Klasse der weiblichen Jugend und Juniorinnen holte sie diverse Gold- und Silbermedaillen bei Bezirks- und Landesmeisterschaften, sowohl in der Halle als auch im Freien.
1990 gelang erstmals die Qualifikation als Juniorin zur Deutschen Meisterschaft in München. Sie belegte hier Platz sieben von allerdings auch nur sieben Teilnehmerinnen. „Ich war damals so nervös, dass ich kaum noch wusste, wie Bogenschießen überhaupt geht“, sagt sie offen. Ab 1992 war sie dann bedingt durch Studium und Familienplanung aber nur noch sporadisch im Bogenschießen aktiv, bevor sie ab 2008 wieder richtig aktiv im Freizeit- und Leistungssportbereich einstieg.
Sie hatte nichts verlernt, denn auch in der Damenklasse gewann sie erneut Bronze-, Silber- und Goldmedaillen bei den diversen Meisterschaften.
Im Jahre 2014 gelang ihr mit persönlicher Bestleistung bei der Landesmeisterschaft FITA im Freien auf 70 Meter Platz drei, womit sie sich für die Deutsche Meisterschaft qualifizierte, die in Zeven ausgetragen wurde. Dort belegte sie mit ihrem persönlich zweitbesten Resultat Platz 28. Als Vorbereitung zu den Titelkämpfen war sie fast jeden Tag auf der Bogensportanlage in Halsbek.
Sie habe viel Spaß beim Training im Ammerland durch Vernetzung der Vereine zu Trainingsgemeinschaften. Dies wurde von Judith Kühn mit initiiert. Jetzt gebe es eine freundschaftliche, vereinsübergreifende Unterstützung.
Sie betont die gute Trainingsanleitung durch Manfred Meyer (A-Trainer Bogen) und gelegentlich auch Videotraining mit Walter Bruns (B-Trainer Bogen).
