Bookholzberg - Erneut eine starke Leistung nicht belohnt: Die Bundesliga-Talente der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg haben die Nachwuchshandballer vom Bundesligisten SC Magdeburg ganz schön geärgert, das Spiel am Ende aber denkbar knapp und ärgerlich mit 27:28 (16:17) verloren.

„Wir haben sehr guten Handball gespielt, kämpferisch, leidenschaftlich“, lobte Trainer Stefan Buß seine Jungs. Allein: Es fehlte „mal wieder an der Cleverness“. Beide Halbzeiten endeten mit einer ähnlichen, symptomatischen Situation: Ein Torwurf der Magdeburger geht nicht ins Netz, da der HSG-Außenspieler aber schon weggelaufen ist, landet der Abpraller jeweils wieder bei den Gästen, die sich die zweite Chance nicht nehmen lassen. „Das nutzt ein Team wie Magdeburg natürlich eiskalt aus“, meinte Buß. Dazu habe sein Team einige Angriffe Anfang der zweiten Halbzeit unkonzentriert abgeschlossen und am Ende einige freie wie auch einige Strafwürfe verworfen.

Aber der Coach hat auch viel Positives gesehen: „Wir sind gut in die Partie gekommen. Unsere 6:0-Deckung hat die Magdeburger zunächst gut aus dem Spiel genommen“, analysierte Buß. Und sein Team hielt die Partie bis kurz vor Schluss offen und spannend. „Wir haben den Magdeburgern alles abverlangt“, sagte Buß.

Außerdem gefiel dem Trainer der große Zuschauerzulauf: „Wir hatten eine volle Hütte. Das hat auch viel Spaß gemacht.“ Aber langsam müsse sein Team auch mal etwas Zählbares verbuchen: „Die Punkte sind erstmal weg.“ Die HSG hat durch zwei Remis und zwei Niederlagen 2:6 Zähler und liegt damit in der Tabelle noch auf Rang acht.

Weiter geht es für die Nachwuchs-Handballer der HSG erst in zwei Wochen. Dann kommt der neuntplatzierte VfL Bad Schwartau nach Bookholzberg.

Mathias Freese
Mathias Freese Sportredaktion