Bookholzberg/Delmenhorst - Neun Minuten vor dem Ende waren die Verbandsliga-Handballer von Grüppenbühren/Bookholzberg beim TvdH noch dran. Die HSG Delmenhorst siegte souverän.

TvdH Oldenburg - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg 26:22 (14:11). Eine kämpferisch starke Leistung reichte der HSG-Mannschaft von Trainer Andreas Müller nicht. Die Bookholzberger zogen mit 22:26 (11:14) den Kürzeren. Knackpunkt in diesem Spiel war die 51. Minute, als Marcel Behrens mit einer tollen Eins-gegen-Eins-Aktion den 21:22-Anschlusstreffer erzielt hatte. In der Schlussphase kassierte die HSG dann aber noch kurz hintereinander zwei Hinausstellungen – und diese nutzten die Hausherren dann zu den entscheidenden Toren.

In einer intensiven und kampfbetonten Begegnung war die Müller-Truppe fast immer auf Augenhöhe. Selbst wenn die Oldenburger wegzuziehen drohten, kämpften sich die Gäste mit großem kämpferischen Einsatz wieder heran. So zeigte die aufmerksame Defensive mit den starken Keepern Jan-Bernd Döhle und Arne Klostermann eine solide Leistung. Man unterband das Zusammenspiel zwischen dem Rückraum und Andrius Gerve so nachhaltig, dass sich der kräftige Kreisläufer nur bei zwei Strafwürfen durchsetzen konnte.

„Oldenburg war nicht die bessere Mannschaft, aber in den entscheidenden Phase etwas cleverer. Zudem hatten sie einen torgefährlichen Rückraum, der uns fehlte“, sagte HSG-Coach Müller: „In den entscheidenden Situationen haben wir wieder einige klare Chancen liegen lassen. Wir hätten hier heute etwas mitnehmen können.“

HSG Delmenhorst - VfL Fredenbeck II 30:23 (13:10). Nach einer gleichwertigen ersten Hälfte setzten sich die Delmenhorster zu Beginn der zweiten innerhalb von nur vier Minuten mit sechs Toren in Folge vorentscheidend auf 20:12 ab. HSG-Coach Jörg Rademacher zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden, doch mit dem Spiel seines Teams nicht so ganz. „Wir haben uns im ersten Abschnitt noch etwas schwergetan und den Rückraum nicht richtig in den Griff bekommen. Auch in der Offensive haben wir noch einige gute Möglichkeiten liegengelassen“, sagt Rademacher. Nach der Pause verloren die Gäste aber den Faden – was die Delmenhorster gnadenlos nutzten. „Dabei haben unsere starken Keeper der Mannschaft mit tollen Paraden den Rücken frei gehalten und die erste und zweite Welle haben ausgezeichnet funktioniert. Bei uns gab es auch bei Wechseln keinen Bruch im Spiel“, lobte Rademacher.