BOOKHOLZBERG - Ganz nah dran waren die Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg in der Verbandsliga an einem Punktgewinn gegen die SG Friedrichsfehn/Petersfehn. Doch die Schützlinge von Trainer Majk Skoric verloren in einer intensiv geführten Partie mit 22:23 (11:10).

Kurz vor dem Ende verlor Stefan Buss beim Stand von 22:22 bei einem Konter den Ball und im Gegenzug erzielte SG-Torjäger Jan-Philip Willgerodt mit einem Schlagwurf den Treffer zum Sieg für den Spitzenreiter. Trotz der unglücklichen Niederlage war Skoric zufrieden, denn sowohl in kämpferischer als auch in spielerischer Hinsicht waren die HSG-Mannen den Gästen ebenbürtig. Hervorzuheben war die Leistung von Torwart Jan-Dirk Alfs, der mit neunzehn Paraden, darunter vier gehaltenen Strafwürfen, brillierte.

Von Beginn an gab es einen offenen Schlagabtausch mit wechselnden Führungen. Torjäger Willgerodt wurde von der kampfstarken HSG-Abwehr zunächst fast zur Wirkungslosigkeit verurteilt. Lange Zeit waren beide Teams im ersten Abschnitt auf Augenhöhe. Die HSG konnte sich kurz vor der Pause durch einen Treffer von Buss zumindest mal auf drei Tore absetzen (11:8), doch schon zur Halbzeit waren die Gäste wieder auf einen Treffer dran.

Nach 35 Minuten gab es einen Bruch im HSG-Spiel, als Routinier Werner Dörgeloh seinem Gegenspieler beim Wurf in den Arm griff und wegen groben Foulspiels die rote Karte sah. Zwar kämpfte die Skoric-Sieben unverdrossen weiter, doch fehlte auf der rechten Angriffsseite jetzt der richtige Druck. So übernahmen die Gäste die Führung, doch mit großem kämpferischen Einsatz blieben die Gastgeber dran. In den entscheidenden Situationen vergaben die HSG-Spieler dann aber die Möglichkeit, selbst in Führung zu gehen und standen am Ende mit leeren Händen da.

Skoric resümierte: „Wir haben den Big Point vergeben, doch ich muss meinem Team ein Kompliment machen, denn es hat nie aufgegeben. Der Gegner musste sich die Punkte hart erkämpfen, mit etwas mehr Cleverness hätten wir gewinnen können. Wir können auf der Partie aufbauen und sollten den Schwung in die nächste Begegnung mitnehmen.“