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Handball HSG feiert Kantersieg und Verbleib des Trainer-Trios

Heinz Quahs

Bookholzberg/Hude - Für die Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg verlief der Start ins neue (Sport)-Jahr sehr erfolgreich: Zum einen gelang in der Landesliga ein klarer Auswärtserfolg in Bremen. Zum anderen vermeldete die HSG, dass die Zusammenarbeit mit ihren Trainern über das Saisonende hinaus fortgesetzt wird.

Landesliga: SVGO Bremen - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg 22:38 (9:20). Die HSG zeigte beim Tabellenschlusslicht in Bremen besonders in der Deckung eine starke Leistung. Hinter dem Abwehrverbund war Torhüter Jan-Bernd Döhle die große Stütze seiner Farben. Nicht weniger als 19 Paraden, darunter auch zwei gehaltene Siebenmeter, standen am Ende in seiner Statistik. „Das Zusammenspiel zwischen Abwehr und Keeper hat heute hervorragend funktioniert“, lobte HSG-Trainer Stefan Buß nach Spielende.

Die intensive Abwehrarbeit machte sich bezahlt. Immer wieder eroberten die Gäste den Ball. Zahlreiche Tempogegenstöße rollten in Richtung Bremer Gehäuse. Bis zur 18. Minute hatte sich die HSG schon deutlich auf 11:4 abgesetzt. Auch im Kombinationsspiel wussten die Gäste zu gefallen. Der Höhepunkt: Carsten Jüchter erzielte einen Treffer von Linksaußen per Kempa-Trick. Benett Krix, der in Bremen zehn Strafwürfe sicher verwandelte, hatte Jüchter in dieser Situation exzellent in Szene gesetzt.

Munter durchgewechselt

Auch in der Folgezeit war die HSG haushoch überlegen und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Beim Pausenpfiff stand es bereits 20:9 für die Schützlinge von Trainer Stefan Buß. „Man hat in der ersten Halbzeit gesehen, dass sich die Mannschaft immer besser einspielt“, befand der HSG-Coach.

Nach dem Seitenwechsel wechselte Buß munter durch, so dass alle Akteure ausreichend Spielanteile bekamen. Dadurch ging der Spielfluss phasenweise etwas verloren. An der Überlegenheit der HSG änderte sich hingegen nichts. Über 29:15 kam Grüppenbühren schließlich zu einem klaren Kantersieg. „Es war ein gutes Spiel“, resümierte Stefan Buß, „aber die Nachlässigkeiten aus dem zweiten Abschnitt müssen wir abstellen“.

Am Rande der Begegnung gab die HSG bekannt, dass Stefan Buß, Co-Trainer Werner Dörgeloh und Torwart-Trainer Jörg Düßmann die Mannschaft auch in der kommenden Saison betreuen werden.

Landesklasse: HSG Hude/Falkenburg - Elsflether TB II 33:33 (16:16). Durch einen Siebenmeter in der letzten Sekunde kassierte die HSG gegen den Aufsteiger aus der Wesermarsch noch den Ausgleich. Coach Martin Wessels war mit der Entscheidung der Unparteiischen nicht zufrieden. „Wenn zuvor solche Situationen auch mit einem Strafwurf geahndet worden wären, wäre das in Ordnung gewesen“, sagte Wessels, „so aber ist es ärgerlich für uns“.

Die Gastgeber hatten zunächst große Probleme, denn die Abwehr bekam keinen richtigen Zugriff auf die starken Elsflether Schützen. Robert Mohr, Lasse Pape und Justus Pille prägten die Anfangsphase und brachten den ETB mit 10:5 in Front. Wessels reagierte, stellte Daniel Herden zwischen die Pfosten und brachte auch Torjäger Lasse Wiosna. Seine Entscheidungen brachten den gewünschten Erfolg. Die Deckung stand mit Torhüter Herden in ihrem Rücken zunehmend besser, vorne wurde schneller kombiniert, so dass sich sowohl aus dem Rückraum als auch vom Kreis mehr Gelegenheiten boten. Beim Stande von 16:16 wurden die Seiten gewechselt.

Offener Schlagabtausch

Nach der Pause stellte Martin Wessels auf eine defensiv ausgerichtete 5:1-Abwehr um. Dem ETB wurde dadurch der Schwung genommen. Die zweite Halbzeit war ein offener Schlagabtausch. Als Jonathan Sparke und Niels Wehrheim mit einem Doppelpack die erste Führung (28:27) erzielten, schien mehr als ein Punktgewinn möglich zu sein. Doch die HSG-Angreifer ließen in der Folge einige Chancen aus. Elsfleth blieb auf Schlagdistanz und belohnte sich in der spannenden Endphase mit dem Ausgleich.

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