Bookholzberg - Der Traum von einer weiteren Saison in der Jugendhandball-Bundesliga ist für die A-Junioren der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg früh geplatzt: Beim Qualifikation-Turnier in Helmstedt scheiterten die Handballer aus dem Landkreis bereits in der ersten Runde unglücklich.

„Es war eine Todes-Gruppe“, sagte HSG-Trainer Stefan Buß, der die Zusammensetzung der beiden Qualifikations-Gruppen kritisierte. Zusammen mit den Oberliga-Meistern BSV 93 Magdeburg und SG HC Bremen/Hastedt waren seiner Meinung nach die drei stärksten Teams in einer Gruppe, während in der zweiten die schwächeren Mannschaften gegeneinander gespielt hätten.

Trotz der schweren Gegner fing es für die HSG-Handballer gut an: Das Auftaktspiel gegen Magdeburg gewannen sie mit 17:15. „Wir haben verdient gewonnen“, sagte Buß. Seine Spieler hätten stark gekämpft und vorne die Treffer gemacht. Nach der Niederlage der Bremer gegen Magdeburg (18:20) hätte die HSG sogar eine Niederlage mit einem Tor verkraften können. Doch es sollte anders kommen.

Nach der Niederlage im ersten Spiel sei es für Bremen ein Endspiel gewesen, so Buß. Zudem hätte sich der Gegner gut auf seine Mannschaft eingestellt. „Wir sind schlecht ins Spiel gekommen und haben unkonzentriert die Angriffe abgeschlossen“, erklärte der HSG-Trainer. Seine Spieler seien einfach nicht ins Spiel gekommen. Das nutzten die Bremer aus und gewannen die Partie am Ende mit zehn Toren Vorsprung 24:14.

Da somit alle Teams in der Gruppe 2:2 Punkte auf dem Konto hatten, sollte das Torverhältnis darüber entscheiden, welche zwei Mannschaften der Dreiergruppe weiterkommen – und hierbei hatte die HSG das Nachsehen. „Leider sind wir wegen des schlechteren Torverhältnisses ausgeschieden. Aber so ist der Sport. Ärgerlich, aber es geht weiter“, sagte Buß. Weiter geht es für HSG-Handballer dann in der nächsten Saison in der Oberliga.