BOOKHOLZBERG - Für die beiden Handball-Verbandsligisten aus dem Landkreis wird es nach zuletzt enttäuschende Ergebnissen allmählich Zeit, wieder für positivere Schlagzeilen zu sorgen.

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg – TuS Komet Arsten. Nach drei verlorenen Partien in Folge haben die Bookholzberger am Sonnabend ab 19 Uhr in der Sporthalle am Ammerweg mit dem TuS Komet Arsten keine leichte Aufgabe zu bewältigen. Besonderes Augenmerk wird HSG-Trainer Majk Skoric deshalb zunächst auf eine starke Deckung legen, um den torgefährlichen Rückraum der Gäste aus Arsten in den Griff zu bekommen. Wenn die Deckung ihre Aufgabe zufriedenstellend erledigt, sollen die Gastgeber über die erste und zweite Welle den schnellen Erfolg suchen.

Im Positionsspiel dürfen sich die Bookholzberger nur wenige Fehler erlauben, denn wenn der Arster Angriff einmal ins Rollen kommt, wird er nur sehr schwer zu bremsen sein. Da die Gäste in ihren Auswärtsspielen bisher nicht so richtig in Fahrt gekommen sind, dürfen sich die Gastgeber eine kleine Chance ausrechnen. In der letzten Saison gab es für die HSG zwei deutliche Erfolge. Um ein wenig Abstand von den Abstiegsplätzen zu bekommen, muss auch am Sonnabend gepunktet werden.

TS Hoykenkamp – HSG Varel-Friesland II. Noch stehen die Hoykenkamper in der Verbandsliga ohne Pluspunkte da. Das soll sich am Sonntag um 16 Uhr in der Sporthalle in Heide gegen die HSG ändern. TSH-Trainer Thorsten Stürenburg ist zuversichtlich, dass nun endlich der Durchbruch gelingt: „Wir haben ja in den vergangenen Spielen nicht unbedingt schlecht gespielt, doch nach den Aufholjagden fehlte uns am Ende immer ein wenig die Konzentration und das soll sich nun ändern.“

Voraussetzung dafür wird eine sichere Deckung sein, denn dann können die Hoykenkamper auch mit erkämpften Bällen über schnelle Gegenstöße zu leichten Toren kommen. Der HSG-Angriff wird es der Hoykenkamper Defensive jedoch nicht leicht machen, weshalb die Gastgeber geduldig spielen und auf ihre Chancen warten müssen, um diese dann auch konsequent zu nutzen. Wenn die Hoykenkamper ihr eigenes Spiel durchsetzen, sollten die ersten Punkte möglich sein.

Malte Ottomann wird den Gastgebern nach seinem Bänderriss noch eine ganze Zeit lang fehlen. Auch hinter dem Einsatz von Hergen Schwarting steht noch ein Fragezeichen.