BOOKHORN - Ein bisschen sah es aus wie in einem Sportgeschäft. Jede Menge gelbe, rote und vor allem grün-weiße Trikots hingen an den Wänden oder lagen in Kartons, als die SG Bookhorn am Sonnabend in einem Zelt auf dem Sportplatz den ersten „Grün-Weißen Tag“ feierte. Die Trikots waren an diesem Tage mehr als nur Deko – „das ist Vereinsgeschichte“, erläuterte Maik Scherschanski.
Mit dem Grün-Weißen Tag wollte die SG eine Alternative bieten zu ihren Grün-Weißen Nächten, bei denen in den vergangenen Jahren die Beteiligung zu wünschen übrig ließ. Die Idee: Alle Mitglieder sollten teilnehmen können, auch die ganz jungen, die draußen zum Beispiel auf einer Hüpfburg herumtollen konnten. Und: Niemand brauche sich Gedanken um seine Abendgarderobe zu machen.
Um für etwas nostalgische Atmosphäre zu sorgen, hatte Vorstandsmitglied Scherschanski die von Benno Heinken aufbewahrten Trikot-Sätze mitgebracht, „gegen eine Spende“ konnten die Hemden auch als Andenken erworben werden. Außerdem hatte er einige Exemplare der früheren Vereinszeitung „Grön Witt“ auf den Scanner gelegt und reproduziert. In den 80er Jahren waren die Hefte von Dieter Freese herausgegeben worden, erinnerte sich Vorsitzender Hans-Otto Siemens.
Als Alternative zum WM-Spiel auf der Großbildleinwand bot der Grün-Weiße Tag auch Filme – aus dem Vereinsleben, versteht sich.
In einem ersten Fazit war Maik Scherschanski mit der Resonanz am Nachmittag sehr zufrieden, abends hätte er sich mehr gewünscht. Für 2011 kündigte er eine Wiederholung an – dann kombiniert mit dem Fußballtennis-Turnier, das abends in eine Party münden solle.
