Oldenburg - Der aus Oldenburg stammende Boris Herrmann und sein Team Malizia liefern sich auf der dritten Etappe der Erdumseglungs-Regatta Ocean Race einen spannenden Kampf mit der Konkurrenz. Am Dienstag lag Herrmanns Yacht „Seaexplorer“ im Südpazifik als Führender lediglich zwei Seemeilen vor den beiden Verfolgern „11th Hour Racing Team“ und „Holcim PRB“, nur weitere fünf Seemeilen dahinter folgte das vierte Boot im Wettbewerb, die „Biotherm“.

Boris Herrmanns Rennyacht „Malizia - Seaexplorer“ hat die Führung übernommen.

SEGELREGATTA OCEAN RACE Boris Herrmanns Team Malizia geht zum ersten Mal in Führung

Dpa
Hamburg

Wegen der geringen Abstände gibt es immer wieder Sichtkontakte zwischen den Yachten. Die Geschwindigkeiten der Boote lagen etwa bei 20 Knoten (37 km/h).

Die dritte Etappe war am 26. Februar in Kapstadt (Südafrika) gestartet worden und führt nach Itajaí (Brasilien). Derzeit nähern sich die Teams Kap Hoorn. Die Südspitze Südamerikas wird voraussichtlich am Wochenende erreicht werden. Bis in den Zielhafen Itajai sind noch rund 4100 Seemeilen (7590 km) zurückzulegen.

Die „Seaexplorer“ auf dem Südpolarmeer in Anfahrt auf das Zwischenwertungstor am 143. Längengrad Ost.

NACH AUFHOLJAGD AUF KÖNIGSETAPPE Herrmann durchsegelt Zwischenwertung in Tasmanien als Zweiter

Mathias Freese Claas Hennig (dpa)
Hobart
Da geht’s lang: Boris Herrmann studiert auf der Rennyacht „Seaexplorer“ die Route.

BORIS HERRMANN SEGELT UM DIE ANTARKTIS So sieht die Königsetappe des Ocean Race wirklich aus

Mathias Freese
Antarktis
Hauke Richters
Hauke Richters Sportredaktion (Leitung)