Le Havre - Acht Tage nach dem ursprünglich für den 29. Oktober geplanten Start werden beim Segel-Klassiker Transat Jacques Vabre an diesem Dienstag auch die Imocas vor Le Havre ins Rennen geschickt. Mit dabei sind der aus Oldenburg stammende Boris Herrmann und Will Harris auf der „Seaexplorer“, der Kieler Andreas Baden auf „Nexans-Art & Fenêtres“ sowie die in München geborene „Macsf“-Skipperin Isabelle Joschke. Der NDR zeigt den Start (9 Uhr) im Stream.

Gehen bei der 16. Transat Jacques Vabre an den Start: der gebürtige Oldenburger Boris Herrmann (rechts) und sein Co-Skipper Will Harris – hier im Ocean Race.

OLDENBURGER TOP-SEGLER Boris Herrmann freut sich auf „irres Feld“ bei 16. Transat Jacques Vabre

Tatjana Pokorny
Le Havre

„Die Wetteraussichten sind zurzeit deutlich kommoder, aber trotzdem nicht ohne“, sagte Segelstar Herrmann. Die Prognose des 42-Jährigen vor der wegen Sturms verschobenen Transatlantik-Regatta über 3750 Seemeilen nach Martinique: „Da ist vor allem die große Frage der Strategie: Nordroute oder Südroute? Die Flotte wird sich wahrscheinlich an Tag drei teilen.“ Man werde erst in zehn Tagen wissen, welcher Weg der richtige war: der Angriff durch die harten und rauen Bedingungen des Nordatlantiks oder die sicherere Südroute.