Oldenburg/Saint-Malo - Wenn Boris Herrmann an diesem Sonntag zur Transatlantikregatta Route du Rhum aufbricht, ist er gleichzeitig auch wieder in einem anderen Rennen unterwegs: dem gegen den Klimawandel. „A race we must win“ - ein Rennen, das wir gewinnen müssen, steht auf dem Segel seiner neuen Yacht „Seaexplorer“. Um das zu schaffen, sammelt Herrmanns Boot mit einem Mini-Labor Daten im Atlantischen Ozean, die an Wissenschaftler weitergeleitet werden.

Boris Herrmann (mit Kappe) und sein Team im Training auf der „Seaexplorer“

BORIS HERRMANN BEI ROUTE DU RHUM Oldenburger lernt Boot unter brutalen Bedingungen kennen

Mathias Freese
Saint-Malo

„Das Datensammeln wird vor allem beim Ocean Race nächstes Jahr wichtig, wenn wir durch die Anterktis segeln. Aber auch im Atlantik gibt es Gebiete, durch die wenig Schiffe fahren und wo deshalb wenig Daten gesammelt werden“, erläutert Herrmann. Anhand der erhobenen Daten könne man „sehen, wie hoch die CO2-Konzentration im Ozean ist und wie schlimm der Klimawandel schon fortgeschritten ist.“

Mathias Freese
Mathias Freese Sportredaktion