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Oldenburger beim Ocean Race Boris Herrmanns Team Malizia sichert sich Vorsprung ins Sonntagsfinale

Tatjana Pokorny/Dpa
Boris Herrmann und sein Team Malizia kommen ihrem Ziel beim Ocean Race immer näher.

Boris Herrmann und sein Team Malizia kommen ihrem Ziel beim Ocean Race immer näher.

dpa/Team Malizia | Antoine Auriol

Itajaí/Brasilien - Boris Herrmanns Team Malizia hat sich auf der Königsetappe im Ocean Race die erhoffte Siegchance erkämpft. Einen Tag vor dem Etappenfinale im brasilianischen Itajaí hatte „Malizia – Seaexplorer“ im Spitzenduell mit dem Schweizer Team Holcim-PRB einen Vorsprung von rund 35 Seemeilen herausgeholt. In zuletzt stürmischen Winden vor Südamerikas Ostküste hatte die Rennyacht unter deutscher Flagge erneut ihr Starkwind-Potenzial unter Beweis gestellt. Nach tagelangem Bug-an-Bug-Duell konnte Herrmanns Crew mit einem Zwischenspurt die Führung zurückerobern und eine gute Ausgangsbasis für den Showdown am Sonntagmorgen schaffen.

Podcast „End of Watch“

In seinem Podcast „End of Watch“ hatte Boris Herrmann betont, dass er die historisch längste Etappe um Dreiviertel der Südhalbkugel der Erde „unbedingt gewinnen“ will. „Ich habe das Boot für den Süden gebaut“, erklärt der 41-jährige Hamburger, dessen Konzept für den 2022 fertiggestellten Neubau aktuell Bestätigung findet.

Sie kann noch lächeln: Co-Skipperin Rosalin Kuiper wurde aus der Koje geschleudert, schlug sich den Kopf an und zog sich eine Platzwunde und eine Gehirnerschütterung zu.

HIOBSBOTSCHAFT FÜR BORIS HERRMANN Co-Skipperin Kuiper knallt vor Kap Hoorn auf den Kopf – Gehirnerschütterung

Mathias Freese Claas Hennig
Kap Hoorn

Der britische Ocean-Race-Kommentator Niall Myant-Best sagt: „Team Malizia hat diesen Vorteil in starken Winden. Kevin Escoffier kann das Gaspedal nicht so stark durchdrücken.“ Die Rivalen auf „Holcim-PRB“ sind jedoch in leichten Winden schneller. Das packende Südatlantik-Duell der Mammut-Etappe wird deswegen an diesem Wochenende auch von der Windentwicklung mitentschieden. „Wir versuchen alles, sie in Schach zu halten“, kündigte Herrmann an.

Crash mit einem „Ufo“

Während das Spitzenduell am 34. Tag auf See bei rund 340 Seemeilen bis ins Ziel andauerte, hat im hinteren Teil des Feldes Team Biotherm eine „Ufo“-Kollision gemeldet. Beim Crash mit einem unbekannten, im Wasser treibenden Objekt („Unknown floating object“/„Ufo“) wurde ein Foil und der Rumpf der Jacht beschädigt. Skipper Paul Meilhat sagte, es gäbe leichten Wassereinbruch, sein Team aber werde die Etappe mit eingezogenem Foil fortsetzen.

So sieht es aktuell im Ocean Race aus: Boris Herrmann ist auf der 3. Etappe vorn, aber die anderen Yachten sind nach mehr als 30.000 gesegelten Kilometern noch in Sichtweite.

SPANNENDES RENNEN IN SÜDPAZIFIK Boris Herrmann führt Ocean-Race-Flotte in Richtung Kap Hoorn

Hauke Richters
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