Ammerland - Die Boßelerinnen aus Westerscheps haben in der Landesliga ihren ersten Saisonsieg gefeiert. Für ihre männlichen Vereinskollegen gab es einen Kantersieg.
Frauen, Landesliga
Westerscheps - Torsholt 6:3. Im Nachbarschaftsduell der bis dahin noch sieglosen Teams machte die Gummigruppe der Gastgeberinnen, die mit sechs Schoet Vorsprung gewann, den Unterschied. „So bleiben zwei wertvolle Punkte in Scheps. Die Holzgruppe der Torsholterinnen hatte einen sehr guten Tag erwischt“, sagte Sandra Schedemann. Das sah auch Torsholts Sabrina Frers so, ärgerte sich aber über verpasste Punkte: „Unsere Holzgruppe glänzte heute und hat Durchgänge weit unter dem Streckendurchschnitt geworfen. In der Gummigruppe war der Gegner zu stark. Diesen Wettkampf hätten wir gerne für uns entschieden, damit der Vorsprung zum Vorletzten nicht allzu groß wird.“
Halsbek - Kreuzmoor-Bekhausen 2:0. Eine gute Leistung mit der Holzgruppe (zwei Schoet) hat dem Tabellenzweiten den Sieg beschert. „Aber auch unsere Gegnerinnen hatten starke Würfe. Unsere Gummigruppe lag über die gesamte Strecke nur wenige Meter zurück“, sagte Halsbeks Talea Hiljegerdes.
Männer, Landesliga
Spohle - Bredehorn 5:1. Bis zur Wende waren beide Teams beim 3:3 gleichauf. Am Ende hatten die Gastgeber das bessere Ende für sich. „In unseren Holzgruppen konnten wir den entscheidenden Vorsprung von vier Schoet herausspielen. Insgesamt war unsere Leistung besser als zuletzt und damit der Sieg auch verdient“, sagte Spohles Keven Hoots, der zudem die erste Gummigruppe lobte, die mit 49 Wurf eine gute Leistung zeigte.
Halsbek - Kreuzmoor-Bekhausen 7:4. In einer umkämpften Partie gab die zweite Gummigruppe, in der die Halsbeker mit sechs Schoet gewannen, den Ausschlag. „Leider erwischte unsere Gummigruppe einen rabenschwarzen Tag“, gab auch Kreuzmoors Christoph Müller zu. Zufrieden mit dem Sieg, aber nicht mit der Leistung, war Halsbeks Arne Hiljegerdes: „Leider konnte heute keine unserer Gruppen Normalform abrufen. Zu unserem Glück war das aber auch auf Kreuzmoorer Seite so.“ Die Halsbeker Holzgruppen hielten die Niederlagen gering, so dass die starke Leistung der zweiten Gummigruppe zu zwei Punkten reichte.
Männer, Verbandsliga
Torsholt - Stapel 13:4. Das Duell der beiden noch ungeschlagenen Teams entschieden die Ammerländer klar für sich. Für die Gäste konnte nur die zweite Holzgruppe (vier Schoet) punkten, alle anderen Vergleiche gingen an die Gastgeber. „Die Leistungen waren auf beiden Seiten gut und konstant. Dank der Schützenhilfe aus Ruttel stehen wir vor unseren drei schweren Auswärtskämpfen auf Platz eins“, freute sich Torsholts Lennart Schröder.
Wiefels - Portsloge 5:3. Da die Strecke in Portsloge gesperrt ist, wurde die Partie nach Wiefels verlegt. Beide Teams boten sich im Kellerduell einen bis zum Schluss umkämpften Wettkampf. Für Portsloge waren am Ende die Siege der zweiten Gummi- (zwei Schoet) und der zweiten Holzgruppe (0,118) zu wenig, um zu punkten. „Unsere zweite Holzgruppe hat hier den Streckenrekord herausgeworfen. Leider haben wir in den anderen Gruppen nicht konstant genug gepunktet“, sagte Portsloges Mannschaftsführer Fabian Smit.
Westerscheps - Cleverns 25:0. Das Duell des Absteigers gegen den Aufsteiger war eine deutliche Angelegenheit. „Beide Teams hatten personelle Probleme, wir haben aber in allen Gruppen gute Durchgänge geworfen. So kam der hohe Sieg heraus“, sagte der Schepser Vorsitzende Axel Kasper. Die Gummigruppen gewannen mit fünf und vier Schoet Vorsprung, die Holzgruppen waren mit sieben und acht Schoet Vorsprung noch erfolgreicher.
