Zetel/Varel - Den Einzug ins Halbfinale des Landespokals für Boßelteams aus dem Klootschießer-Landesverband Oldenburg (KLVO) haben die Landesliga-Frauen aus Schweinebrück perfekt gemacht. Derweil verpassten die als Außenseiter angetretenen Kreisliga-Männer aus Büppel die Sensation deutlich. Indes ist das Viertelfinale noch nicht beendet. Grund: Auch wegen zeitgleicher Nachholpartien im Liga-Spielbetrieb stehen Anfang Januar noch diverse Nachholspiele auf dem Programm.
Viertelfinale, Frauen: Schweinebrück (LL) - Reitland (LL) 5:0. Im Duell der beiden Landesligisten nutzten die Wehde-Werferinnen ihren Heimvorteil. „Der Wettkampf lief gut“, freute sich Schweinebrücks Spielführerin Astrid Müller: „Unsere Gummigruppe startete wie die Feuerwehr.“ So lagen die Gastgeberinnen nach zwei Durchgängen bereits mit drei Schoet vorn. Dieser Vorsprung hatte auch noch zur Wende Bestand. „Auf der Rücktour mit der Holzkugel hatten wir leichte Startschwierigkeiten, danach wurde es aber besser“, sagte Müller.
Reitlands Sprecherin Brigitte Sanders erklärte: „Wir hatten im ersten Durchgang Probleme, ins Spiel zu finden. Auf dem Weg zur zweiten Wende sah es dann schon besser aus.“ Zwischendurch habe man den Rückstand auf zwei Wurf minimiert. „Wir konnten aber leistungstechnisch nicht mithalten“, erläuterte Sanders.
Nachholspiele: Seefeld (Kreisklasse Butjadingen) - Schweinebrück II (Bezirksliga) verlegt auf 6. Januar; Bockhorn (1. Kreisklasse Nord/West) - Moorwarfen (1. Kreisliga) verlegt auf 13. Januar; Abbehausen (KL) - Mentzhausen (LL) noch nicht terminiert.
Männer: Büppel (1. KL) - Spohle (LL) 0:12. Beide Büppeler Gruppen starteten schwach. „So lag die Holzgruppe nach dem zweiten Durchgang zwei Schoet und die Gummigruppe sogar nach dem Anwurf bereits ein Schoet hinten“, bedauerte Büppels Jürgen Frers: „Allerdings fingen sich beide Gruppen. Sie profitierten bis zur ersten Wende auch von kleinen Fehlern und nicht zu erwartenden Unsicherheiten des Favoriten.“ Somit habe man an der Wende noch in Schlagdistanz gelegen.
Allerdings war die Hoffnung, dem Landesligisten Paroli bieten zu können, nur von kurzer Dauer. „Mit starken, exakten Würfen zogen beide Spohler Gruppen Schoet um Schoet davon“, erklärte Frers.
So brauchten die Gäste in beiden Gruppen (Holz: 4,104/ Gummi: 8,044) nur jeweils 40 Wurf. Spohles Sprecher Keven Hoots sagte: „Auf dieses Waterkant-Kreisduell waren beide Teams heiß. Wir waren vorgewarnt durch die vorherigen Leistungen der Büppeler – uns aber natürlich auch unserer Stärke bewusst.“
Halsbek (LL) - Schweewarden (LL) 0:3. „Es war die erwartete spannende Kiste“, bilanzierte Halsbeks Arne Hiljegerdes: „Leider hat es nicht gereicht, auf unserer Heimbahn eine Runde weiterzukommen. Die Schweewarder sind einfach eine starke Pokalmannschaft.“
Nachholspiele: Reitland (LL) - Grabstede (LL) verlegt auf 13. Januar; Langendamm/Dangastermoor (1. KL) - Altjührden/Obenstrohe (BL) verlegt auf 14. Januar.
