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Trauerfeier: Boxer nehmen Abschied von Sdunek

12.01.2015

Hamburg Vitali Klitschko kämpfte bei seiner Abschiedsrede für den toten Meistertrainer Fritz Sdunek mit den Tränen. „Wir verlieren einen Teil von uns selbst, wir fühlen uns einsam“, sagte der frühere Box-Weltmeister am Sonnabend in Hamburg bei der bewegenden Trauerfeier für den Coach, der zwei Tage vor Heiligabend im Alter von 67 Jahren in einem Hamburger Krankenhaus an den Folgen eines Herzinfarktes gestorben war.

500 Gäste hatten sich auf dem Friedhof Ohlsdorf im Gedenken an Sdunek versammelt, unter ihnen auch frühere Champions wie Dariusz Michalczewski und Henry Maske sowie die Trainerkollegen Ulli Wegner und Manfred Wolke. In einem Boxring stand in der Fritz-Schumacher-Halle der hölzerne Sarg, daneben ein 1,70 Meter großes Foto des toten Coaches – die Fäuste in Boxhaltung geballt. In seiner 15-minütigen Rede betonte Klitschko immer wieder, wie viel er in den vergangenen 18 Jahren mit seinem Ex-Trainer erlebt hat.

„Er war ein guter Mensch – hat alles mit dem Herzen gemacht“, sagte Klitschko und erklärte: „Fritz, Du bist ein Vater für mich und meinen Bruder geworden in den letzten Jahren.“ Er dankte – auch im Namen seines Bruders Wladimir – dem ehemaligen Coach zum Abschluss: „Du hast uns Dein Herz geschenkt.“

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