Wesermarsch - Zwei Spiele, zwei glatte Siege – mehr geht nicht. Die Bezirksliga-Basketballmannschaften aus der Wesermarsch haben am Wochenende Punkte gesammelt. Der SV Nordenham ließ den Gästen aus Oldersum beim 91:56-Erfolg rein gar keine Chance. Nicht ganz so hoch, aber trotzdem souverän bezwang der SV Brake die zweite Vertretung des VfL Rastede (63:44). Es war der dritte Braker Sieg in Folge.
SV Brake - VfL Rastede II 63:44 (34:22). Die Kreisstädter ließen von Beginn an nichts anbrennen. Sie legten gleich einen 11:0-Lauf hin. Vor allem aus der Distanz waren die Braker treffsicher. Außerdem stand die Deckung recht sicher, so dass sie des Öfteren zu leichten Punkten nach Fast-Breaks kamen und ihre Athletik zeigen konnten: Drei krachende Dunks waren auch dabei.
Rebound-Probleme
Hin und wieder allerdings ließ die Konzentration etwas nach, so dass die Gäste zumindest halbwegs dranblieben. In Bedrängnis brachten sie die Braker aber nie, auch wenn deren Rebound-Arbeit manchmal zu wünschen übrig ließ. „Da hatten wir einige Probleme“, meinte Hannes Schmele, der 16 Punkte, davon zwei Dreier, zum Erfolg beitrug. „Wir lagen immer deutlich vorne. Deshalb war es ein ungefährdeter Sieg“, sagte Schmele.
SVB: Dusan, Flensburg (7/1 Dreier)), Havekost (9/1), Pohl (2), Schmele (16/2), Seyberth (20), Skrzeczkowski, van Heel (2), Wehlau (2), Wienken (5).
SV Nordenham - TV Oldersum 91:56 (45:32). Die aufgrund zahlreicher Verletzungen arg gebeutelten Gäste reisten nur mit sechs Spielern an und hatten nicht den Hauch einer Chance. Die Hausherren konnten dagegen endlich mal wieder auf ihre langen Leute zurückgreifen und pflegten ein gutes Zusammenspiel, wurden aber auch nicht sonderlich gefordert.
Einzig Oldersums Ralf Meiners bereitete ihnen Schwierigkeiten. Er traf vier Dreier und kam am Ende auf 24 Punkte. Seine Korberfolge hinderten die Gastgeber aber nicht daran, konsequent davonzuziehen. Zahlreiche Punkte erzielten sie nach Fast-Breaks. Am Ende brachen die Oldersumer konditionell komplett ein – das letzte Viertel ging mit 25:6 an den SVN.
„Es ist schwierig, eine detaillierte Spielanalyse vorzunehmen, weil wir so überlegen waren“, sagte Spielmacher Jonathan Gang. Er gehörte zu insgesamt fünf Nordenhamer Schützen, die zweistellig trafen.
Gang zuversichtlich
Auch wenn die Aussagekraft dieses Kantersiegs eher gering sei, meinte Gang, dass sein Team „mit Zuversicht in die nächsten Spiele gehen kann“.
SVN: Beckereit (11), Gang (21), Hauer (21/1), Janßen (13), Kampen (6), Köpke (10), Langbehn, Seltmann (9), Woznica.
