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Fußball Brake verliert typisches 0:0-Spiel

Thorsten Sanders

Brake - Es war eigentlich ein typisches 0:0-Spiel. Am Sonntag empfingen die Landesliga-Fußballer des SV Brake den SV Holthausen-Biene, und beide Mannschaften boten den Zuschauern eher Magerkost als packende Torszenen. Erst ein Strafstoß in der 71. Minute brachte das Publikum in Wallung. Die Gäste nutzten ihn zum 1:0 und legten kurze Zeit später noch den Treffer zum 2:0 (0:0)-Endstand drauf.

Kräftig durchgewechselt

Das Braker Trainergespann Gerold Steindor und Jürgen Damsch musste aufgrund mehrerer Ausfälle kräftig improvisieren. Meistens ging es für die Spieler eine Position zurück. Mittelfeldspieler Kevin Heidenreich musste hinten rechts ran, Sechser Jan-Niklas Wiese in der Innenverteidgung. Zehner Frederik Voltmann agierte dafür auf der Sechs und Stürmer Bashkim Toski auf der Spielmacherposition.

In der Defensive hatten die Braker allerdings die wenigsten Probleme. In der gesamten ersten Halbzeit ließen sie keine einzige gegnerische Torchance zu. Dafür klemmte es aber vorne. Gute Ansätze waren da, aber viel zu selten wurden sie bis zum Ende ausgespielt. Die größten Chancen vergaben Miklas Kunst, der nach einem Rückpass Nico Westphals das Aluminium traf (33.), und Frederik Voltmann mit einem Kopfballwischer (45.).

Die vielleicht entscheidende Szene: In der 67. Minute bekam Kunst einen maßgerechten Steilpass nicht unter Kontrolle. So spritzte SVH-Keeper Florian Hillebrand im letzten Moment dazwischen und vereitelte die Braker Führung. Vier Minuten später dann Entsetzen auf der Gegenseite. Marius Harenberg traf seinen Gegenspieler im Strafraum und verursachte einen Strafstoß. „Da war er halt einen Schritt zu spät“, sagte Coach Damsch. Den Elfer habe man geben können. David Elfert ließ sich nicht lumpen und verwandelte zum 0:1.

Keine Torchance

Die Hausherren reagierten angefressen und drängten nach vorne. Doch zu echten Torchancen kamen sie nicht. Vielmehr liefen sie in mehrere Konter, von denen Patrick Humbert einen zum 0:2 vollendete (84.).

„Insgesamt haben wir gar nicht mal so schlecht gespielt. Gegen den Ball haben wir sehr gut gearbeitet“, meinte Damsch. Es habe aber die Durchschlagskraft im letzten Drittel gefehlt. „Und bei einem solchen Spiel auf Augenhöhe entscheiden dann Kleinigkeiten. Und das war in diesem Fall der Elfmeter.“

Tore: 0:1 Elfert (71., Foulelfmeter), 0:2 Humbert (84.).

SVB: Lahrmann – Harenberg, Wiese, Westphal, Kunst, Toski, Voltmann, Rakow, Speer (82. Trawally), Heidenreich (82. Ince), Acarbay.

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